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Fußball

12. Spieltag: Zwei Trainer müssen gehen

Mainz, Duisburg und Rostock schaffen keinen Heimsieg. Der MSV und Hansa ziehen die Konsequenz. Freiburg gewinnt das Montagsspiel gegen Sankt Pauli.

Rudi Bommer

Duisburgs Trainer Rudi Bommer stolperte über die zweite Heimniederlage in Folge.

Zweitliga-Spitzenreiter Mainz hat es verpasst seine Tabellenführung auszubauen. Zu Hause gegen Ingolstadt setzte es eine 0:3-Niederlage. „Das war eine verdiente Niederlage", sagte der Mainzer Trainer Jörn Andersen. "Uns ist nicht viel gelungen. Ingolstadt hat sehr kompakt gestanden, hat gut gekontert und hat verdient gewonnen.“ Ebenfalls enttäuscht gingen die Heimfans in München nach Hause. 1860 verlor mit 0:1 gegen Aufsteiger Oberhausen.

Bommer und Pagelsdorf müssen gehen

Keinen Erfolg hatte auch der MSV Duisburg. Die 0:1-Heimpleite gegen Rot-Weiß Ahlen, nach der der MSV weiter im Mittelfeld der Tabelle stecken bleibt, hatte aber Konsequenzen: Kurze Zeit nach dem Abpfiff wurde Trainer Rudi Bommer entlassen. Schon während des Spiels forderten die Duisburger Fans Bommers Rausschmiss und nachdem die zweite Heimniederlage in Folge feststand, war auch die Geduld von Vereinsboss Walter Hellmich aufgebraucht. "Bei uns ist in den vergangenen Wochen einiges schief gelaufen", so seine Begründung. "Aus menschlicher Sicht tut es mir leid, aber so ist das Geschäft."

Frank Pagelsdorf winkt

Ein Bild aus besseren Tagen: Frank Pagelsdorf wurde bei Hansa Rostock entlassen

Auch Hansa Rostock reagierte auf die mittelmäßigen sportlichen Leistungen der Mannschaft und trennte sich am Montagmorgen von Trainer Frank Pagelsdorf, der gegen Osnabrück eine letzte Chance auf der Rostocker Bank erhalten hatte. Zunächst sah es nach einem Rostocker Erfolg aus, doch Hansa gab eine komfortable 2:0-Führung noch aus der Hand und spielte am Ende nur 2:2. Nach Nürnbergs Thomas von Heesen und Bommer, war es die dritte Trainerentlassung in der Zweiten Bundesliga in dieser Saison.

Freiburg rückt auf Aufstiegsplatz vor

Der FC Augsburg und die Spielvereinigung Greuther Fürth trennten sich 1:1 unentschieden. Bereits am Freitag gab es ein 0:0 zwischen Nürnberg und dem FSV Frankfurt. Wehen Wiesbaden besiegte Kaiserslautern mit 4:2 und Alemannia Aachen besiegte Koblenz mit 2:0. Am Montagabend schlug der SC Freiburg den St.Pauli mit 2:0. In der Tabelle stieg Freiburg dadurch auf Rang drei - hinter Mainz und Kaiserslautern. Am Tabellenende liegen Wehen Wiesbaden, Koblenz und Frankfurt.