1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

11.08.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

In den USA will der designierte republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney den Kongress-Abgeordneten Paul Ryan zu seinem Vizekandidaten machen. Dies berichteten der Fernsehsender "NBC News" und die Online-Zeitung "Huffington Post" unter Berufung auf Wahlkampfkreise. Der aus Wisconsin stammende Ryan gilt als Nachwuchsstar der Republikanischen Partei. Im US-Repräsentantenhaus kümmert sich der 42-Jährige vor allem um die Haushaltspolitik, zuletzt forderte er eine Kürzung der staatlichen Gesundheitsprogramme für arme und ältere Menschen. Offiziell wird Romney seinen Vize an diesem Samstag bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Virginia bekanntgeben. Ende des Monats soll Romney dann auf einem Parteitag in Tampa in Florida zum Herausforderer des demokratischen Präsidenten Barack Obama gewählt werden.

***

Im syrisch-jordanischen Grenzgebiet haben sich Soldaten aus beiden Ländern nach Berichten eines Augenzeugen ein Gefecht geliefert. Dabei seien auch gepanzerte Fahrzeuge eingesetzt worden, sagte der zur syrischen Opposition gehörende Zeuge. Die Auseinandersetzungen hätten begonnen, als eine Gruppe syrischer Flüchtlinge die Grenze passieren wollte. Ein jordanischer Informant bestätigte die Angaben des Zeugen. Im syrischen Aleppo wurden bei neuen Kämpfen nach Angaben Oppositioneller zahlreiche Menschen getötet. Eines der Geschosse traf die mittelalterliche Zitadelle im Zentrum der umkämpften nordsyrischen Großstadt. US-Außenministerin Hillary Clinton sucht in Istanbul an diesem Samstag nach neuen Wegen im Kampf gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Clinton will darüber mit syrischen Oppositionellen sowie der türkischen Regierung sprechen. Die Vereinten Nationen suchen derweil nach einem Nachfolger für ihren gescheiterten Syriengesandten Kofi Annan. Als Favorit gilt der ehemalige algerische Außenminister Lakhdar Brahimi.

***

In Libyen ist ein Offizier in der einstigen Rebellenhochburg Bengasi ermordet worden. Oberst Mohammed Hadia sei beim Verlassen der Moschee von Unbekannten erschossen worden, berichtete die Agentur Solidarity Press am Freitag. Hadia sei für die Bewaffnung der Streitkräfte in Bengasi zuständig gewesen. Dort verlangen oppositionelle Gruppen mehr Autonomie für den Osten des Landes. Die Angreifer seien entkommen. In der ostlibyschen Region um Bengasi kommt es seit dem Umsturz vor einem Jahr immer wieder zu Gewalttaten.

***

Der Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Schindler, warnt vor Selbstmordanschlägen islamistischer Einzeltäter in Europa aus dem Umfeld des Terrornetzwerks Al-Kaida. Eine Bedrohung seien vor allem Mitglieder von Al-Kaida-Strukturen aus dem Jemen. Sie wollten den Kampf auch nach Europa tragen, sagte Schindler der Zeitung "Die Welt". Dazu gehörten nach Erkenntnissen seiner Behörde auch Einzelgänger, die aus dem Land des Anschlagsziels stammten und im Ausland auf Attentate vorbereitet wurden.

***

Die angeschlagenen Autobauer Opel und Peugeot-Citroën planen nach Presseinformationen eine gemeinsame Produktion. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, soll von 2015 an das Citroënmodell DS5 in Rüsselsheim vom Band laufen. Ein Jahr später soll auch die Produktion des Peugeot 508 von Frankreich nach Deutschland verlegt werden. Ziel sei es, die Werke besser auszulasten und Kosten zu sparen. Ein Opel-Sprecher erklärte, es handele sich um Spekulationen. Das Blatt berief sich bei seinen Informationen indessen auf einen internen Produktionsanlaufplan des amerikanischen Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM).

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema