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Nachrichten

11.04.2013 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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In London erörtern die Außenminister der sieben wichtigsten Industrienationen und Russlands, die G8-Staaten, die Lage in Syrien. Das zweitägige Treffen in der britischen Hauptstadt begann mit einem gemeinsamen Abendessen. Vor Beginn des Ministertreffens waren Bundesaußenminister Guido Westerwelle und sein britischer Kollege William Hague zu Unterredungen mit Vertretern der syrischen Opposition zusammengekommen, unter ihnen der Chef der proklamierten Übergangsregierung, Ghassan Hitto. Westerwelle sagte anschließend, man unterstütze Hitto in dem Bemühen, eine starke und einige Opposition auf der Basis demokratischer Grundsätze zu schaffen. Ein weiteres Thema des G-8-Außenministertreffens sind die andauernden Angriffsdrohungen aus Nordkorea.

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Das kommunistische Nordkorea bewegt sich nach den Worten von US-Verteidigungsminister Chuck Hagel nach zahlreichen Angriffsdrohungen "sehr nahe an einer gefährlichen Linie". Die USA hofften weiterhin, dass Pjöngjang von der kriegerischen Rhetorik Abstand nehme. Falls nicht, sei Amerika vorbereitet, auf jede Eventualität zu reagieren, um die eignenen Interessen und die der Vebündeten zu schützen. Die USA und Südkorea hatten am Mittwoch in Erwartung des möglichen Starts einer Mittelstreckenrakete in Nordkorea ihre Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

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In Berlin finden an diesem Donnerstag unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Premierminister Manmohan Singh deutsch-indische Regierungskonsultationen statt. An dem Treffen im Kanzleramt nehmen zahlreiche Fachminister beider Länder teil. Zum Auftakt der Konsultationen hatten sich die Außenminister Guido Westerwelle und Salman Khurshid für ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und der Europäischen Union stark gemacht. Die Gespräche laufen bereits seit 2007, ohne dass es Signale für einen baldigen Abschluss gibt. Innerhalb der EU ist die Bundesrepublik Indiens wichtigster Handelspartner.

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Nur wenige Wochen nach dem Skandal um nicht deklariertes Pferdefleisch in Fertiggerichten, gibt es wieder neue Hinweise auf unlautere Praktiken in der fleischverarbeitenden Industrie. Die niederländische Lebensmittelaufsicht hat 50.000 Tonnen Rindfleisch zurückgerufen, weil der Verdacht besteht, dass Pferdefleisch ohne Deklaration beigemengt worden ist. Das Fleisch wurde in viele europäische Länder geliefert - auch nach Deutschland. Die Herkunft des Fleisches sei unklar, und die Lebensmittelsicherheit könne nicht garantiert werden, erklärte die Kontrollbehörde für Nahrungsmittel in Utrecht. Es gebe aber zur Zeit keine konkreten Hinweise auf Gefahren für Menschen. Inspektoren waren auf das verdächtige Fleisch gestoßen, als sie einen Großhändler überprüften.

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat die Entscheidung Luxemburgs begrüßt, das Bankgeheimnis zu lockern. Dies sei für das Land kein kleiner Schritt und verdiene Respekt, sagte der CDU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung". Inzwischen gebe es auch in Österreich Bewegung. Der luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker hatte am Mittwoch erklärt, sein Land werde ab 2015 Informationen über die Zinserträge ausländischer Kontoinhaber automatisch an die Behörden der anderen EU-Mitgliedsstaaten weiterleiten. Ausländische Firmen, die ihren Sitz in Luxemburg haben, sind von der Lockerung des Bankgeheimnisses indes nicht betroffen.

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Die Inflationsrate in Deutschland ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, kletterten die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 1,4 Prozent. Eine niedrigere Teuerungsrate hatten die Statistiker zuletzt im Dezember 2010 ermittelt. Hauptgrund für die niedrige Inflation waren den Angaben zufolge sinkende Preise für Benzin und Heizöl. Teurer wurde dagegen vor allem Strom - um 12,4 Prozent. Auch die Preise für Nahrungsmittel stiegen spürbar.

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Der FC Bayern München hat vier Tage nach dem vorzeitigen Gewinn der deutschen Fußball-Meisterschaft auch den Einzug in das Halbfinale der Champions League geschafft. Die Münchner gewannen das Viertelfinal-Rückspiel bei Juventus Turin 2:0 durch Tore von Mario Mandzukic sowie Claudio Pizarro und zogen damit nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel souverän in die Runde der letzten Vier ein. Auch der FC Barcelona steht im Halbfinale. Die Katalanen kamen im Viertelfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain zu einem 1:1 und machten damit eine Woche nach dem 2:2 im Hinspiel aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore das Weiterkommen perfekt.

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