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Nachrichten

11.02.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:21

Nachrichten von Donnerstag, 11. Februar 2016 – langsam gesprochen als MP3

50.000 Menschen bei Kämpfen um Aleppo vertrieben:

Durch die Angriffe der syrischen Streitkräfte unterstützt von russischen Bombardements in der Provinz Aleppo sind nach Schätzungen des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) jüngst 50.000 Menschen vertrieben worden. Außerdem seien Versorgungsrouten unterbrochen, teilte das IKRK mit. Das Rote Kreuz versuche, medizinische Hilfe, Wasser und Essen zu den Menschen zu bringen. In Aleppo selbst harren laut UN-Angaben 300.000 Menschen aus. Die Wasserversorgung ist unterbrochen. Unterdessen vertrieben kurdische Kämpfer mit ihren arabischen Verbündeten Islamisten von dem Stützpunkt Minnigh und aus der gleichnamigen Stadt in der Provinz Aleppo, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Russland soll im Vorfeld der internationalen Syrien-Gespräche an diesem Donnerstag in München eine Feuerpause zum 1. März vorgeschlagen haben. In den USA gebe es aber noch Bedenken zu einigen Aspekten, erklärte ein westlicher Regierungsvertreter.

Nahles will mehr Geld für Flüchtlinge:

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles fordert für ihr Ressort kurzfristig rund eine halbe Milliarde Euro mehr im Jahr zur Integration der Flüchtlinge. Zum Nulltarif könnten die Asylbewerber nicht eingegliedert werden. Aus dem laufenden Haushalt für Arbeitsmarktpolitik könne sie die zusätzlichen Aufgaben nicht bewältigen, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Allein für die Schaffung von 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge - dabei handelt es sich um zusätzliche Beschäftigungen für Erwerbslose etwa in Ein-Euro-Jobs - benötige sie 450 Millionen Euro jährlich. Nahles verhandelt nach eigenen Angaben bereits mit Finanzminister Wolfgang Schäuble über die geforderte Summe.

Zahl rechter Straftaten im vergangenen Jahr deutlich gestiegen:

Rechtsextreme Straftaten haben in Deutschland stark zugenommen. Nach vorläufigen Zahlen registrierten die Sicherheitsbehörden im vergangenen Jahr 13.846 einschlägige Delikte - das entspricht einer Steigerung um mehr als 30 Prozent im Vergleich zu 2014. Das ergibt sich aus Zahlen, die die Linke-Politikerin Petra Pau regelmäßig beim Bundesinnenministerium abfragt. Auch die Gewaltbereitschaft steigt: So wurden vergangenes Jahr 921 rechtsextreme Gewalttaten mit 691 Verletzten registriert. Die meisten dieser Gewalttaten, insgesamt 612, waren fremdenfeindlich motiviert. Damit hat sich diese Zahl im Vergleich zu 2014 fast verdoppelt. Es handelt sich jedoch lediglich um vorläufige Zahlen, da die Polizei erfahrungsgemäß viele Fälle nachmeldet. 2014 hatten die Sicherheitsbehörden in ihrer vorläufigen Statistik 10.541 rechtsextreme Straftaten festgestellt.

Neues Harry-Potter-Buch im Sommer:

Das neue Theaterstück über Harry Potter wird doch als Buch erscheinen. Wie der britische Verlag Little Brown mitteilte, soll das Buch einen Tag nach der Londoner Uraufführung von "Harry Potter and the Cursed Child" (Harry Potter und das verfluchte Kind) am 30. Juli in den Handel kommen. Verlagschef David Shelley begründete die Entscheidung damit, die Autorin Joanne K. Rowling und ihr Team hätten eine "Vielzahl von Beschwerden" enttäuschter Fans bekommen, die nicht in London sein könnten. Das Stück zeigt Harry Potter als verheirateten Vater von drei schulpflichtigen Kindern, der im Ministerium für Magie arbeitet. Das letzte Buch der siebenbändigen Serie hatte Rowling 2007 veröffentlicht. Insgesamt wurden weltweit mehr als 450 Millionen Bücher über den Zauberlehrling und seine Freunde Ron und Hermine verkauft.

DFB-Pokal-Halbfinale: Bayern gegen Werder, Hertha gegen BVB:

Der FC Bayern München muss im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Werder Bremen antreten. In der zweiten Begegnung der Vorschlussrunde treffen die Fußball-Clubs Hertha BSC und Borussia Dortmund aufeinander. Das ergab die Auslosung in der ARD im Anschluss an den 3:0-Erfolg des Rekordpokalsiegers aus München beim Fußball-Zweitligisten VfL Bochum. Die Spiele der Vorschlussrunde sind für den 19. und 20. April angesetzt, das Finale im Olympiastadion in Berlin findet am 21. Mai statt. Vor dem Bayern-Spiel hatte die Hertha mit 3:2 beim Zweitligisten FC Heidenheim gewonnen.

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