1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

11.02.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:55

Nachrichten von Mittwoch, 11. Februar 2015 – langsam gesprochen als MP3

Hoffnungen für Ukraine ruhen auf Spitzentreffen in Minsk:

Bei einem geplanten Gipfeltreffen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk soll an diesem Mittwoch noch einmal über eine diplomatische Lösung des schweren Konflikts in der Ostukraine verhandelt werden. Allerdings ist es wegen andauernder Gefechte im Kriegsgebiet nicht völlig sicher, ob das Treffen tatsächlich stattfindet. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef François Hollande haben angekündigt, zu Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu reisen. Die vorbereitenden Sondierungen der sogenannten "Kontaktgruppe" in Minsk blieben ohne greifbare Ergebnisse. Der Unterhändler der prorussischen Separatisten, Denis Puschilin, erklärte, es sei "zu früh, um über eine Waffenruhe zu reden".

Obama droht Putin mit "hohen Kosten" für Russland :

Vor dem geplanten Gipfeltreffen zur Ukraine-Krise in der weißrussischen Hauptstadt Minsk hat US-Präsident Barack Obama mit Russlands Staatschef Wladimir Putin telefoniert. Obama habe Putin dabei aufgefordert, einem Friedensabkommen zuzustimmen, verlautete aus dem Weißen Haus. Im Falle einer anhaltenden militärischen Unterstützung für die Separatisten würden die "Kosten für Russland steigen", habe der US-Präsident noch einmal gedroht. In der Erklärung des Kreml hieß es, man sei sich einig gewesen über die Notwendigkeit einer politischen Lösung des "inneren Konflikts" in der Ukraine.

Tsipras gewinnt Vertrauensvotum - Krisentreffen der Eurogruppe:

Das griechische Parlament hat der neuen Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras das Vertrauen ausgesprochen. 162 Abgeordnete stimmten für, 137 gegen das Programm der Koalition von Linken und Rechtspopulisten. Tsipras will das Athener Sparprogramm beenden und mit den internationalen Geldgebern neue Konditionen aushandeln. Sein Finanzminister Gianis Varoufakis muss an diesem Mittwoch seinen Kollegen der Eurogruppe darlegen, wie die Griechen den Schuldenberg abtragen und zugleich im Euroraum bleiben wollen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dementierte nach dem G20-Treffen in Istanbul, dass die EU-Kommission Athen eine Übergangsfrist von sechs Monaten eingeräumt habe. Er forderte die Griechen erneut auf, die eingegangenen Zusagen für das Hilfspaket mindestens bis Ende Februar zu erfüllen.

Australien: Terroranschlag des IS vereitelt:

Die australische Polizei hat nach eigenen Angaben einen unmittelbar bevorstehenden Terrorangriff vereitelt. In Sydney wurden zwei verdächtige Männer festgenommen. Die beiden im Alter von 24 und 25 Jahren sollen einen Anschlag im Namen der Dschihadistenmiliz des sogenannten "Islamischen Staats" (IS) geplant haben. Bei der Durchsuchung der Wohnung seien unter anderem eine Machete, ein Jagdmesser sowie eine IS-Flagge entdeckt worden. Bei einer Geiselnahme in einem Café in Sydney waren im Dezember drei Menschen getötet worden. Der Geiselnehmer hatte behauptet, im Namen des IS gehandelt zu haben.

USA ziehen ihre Soldaten aus Ebola-Gebieten ab:

Die US-Regierung holt fast alle der restlichen 1300 Soldaten aus dem Einsatz gegen die Ebola-Seuche in Westafrika zurück. Der Abzug solle bis Ende April abgeschlossen sein, teilte das Präsidialamt in Washington mit. Demnach sollen noch etwa 100 der ursprünglich einmal 2800 amerikanischen Militärangehörigen vor Ort bleiben, um im Kampf gegen die Viruserkrankung zu helfen, vor allem in Liberia. Dem jüngsten Ebola-Ausbruch sind laut Weltgesundheitsorganisation WHO fast 9000 Menschen zum Opfer gefallen.

Staatsakt zur Ehren Richard von Weizsäckers:

Deutschland nimmt an diesem Mittwoch Abschied vom früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Zum evangelischen Gottesdienst und dem anschließenden Staatsakt im Berliner Dom werden rund 1.400 geladene Gäste erwartet. Weizsäcker, der sich unter anderem durch seine Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes vom 8. Mai 1985 Ansehen erworben hatte, war am 31. Januar im Alter von 94 Jahren gestorben.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema