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Nachrichten

11.01.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:14

Nachrichten von Montag, 11. Januar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Rockmusiker David Bowie gestorben:

Der britische Rockstar David Bowie ist tot. Im Alter von 69 Jahren sei Bowie am Sonntag an Krebs gestorben, hieß es auf seinen offiziellen Seiten in den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook. Der Musiker sei nach einem mutigen 18-monatigen Kampf gegen den Krebs im Kreis seiner Familie friedlich verstorben. Die Familie bitte darum, ihr Zeit zur Trauer zu gewähren und die Privatsphäre zu respektieren. Bowie galt als einer der bedeutendsten Rockmusiker der vergangenen Jahrzehnte. Erst am Freitag hatte er pünktlich zu seinem 69. Geburtstag sein 25. Album namens "Blackstar" veröffentlicht.

Union und SPD beraten über Verschärfungen des Aufenthalts- und Asylrechts:

Die Spitzen der Bundestagsfraktionen von Union und SPD beraten an diesem Montag über Konsequenzen aus den Übergriffen in der Silvesternacht. Im Gespräch ist eine Verschärfung des Aufenthalts- und Asylrechts, um etwa die Abschiebung von kriminellen Ausländern zu erleichtern. Angedacht ist zudem, die Videoüberwachung auszuweiten und Übergriffe auf Polizisten härter zu ahnden. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) forderte mehr Polizei auf der Straße. Zudem müsse die Justiz kriminelle Ausländer beschleunigt verurteilen, ähnlich wie schon jetzt gewalttätige Fußballfans. SPD-Chef Siegmar Gabriel erklärte im Ersten Deutschen Fernsehen, man benötige einen starken Staat zur Durchsetzung des Rechts, etwa durch mehr Personal bei Polizei und Staatsanwaltschaften.

Gewalttäter greifen in Köln Pakistaner und Syrer an:

In Köln haben Gruppen von Gewalttätern Pakistaner und Syrer angegriffen und verletzt. Etwa 20 Menschen seien in der Nähe des Hauptbahnhofs auf sechs Pakistaner losgegangen, teilte die Polizei mit. Zwei der Angegriffenen mussten anschließend ins Krankenhaus. Wenig später hätten fünf Täter einen 39-jährigen Syrer angegriffen und leicht verletzt. Nach Informationen des Kölner "Express" hatte sich eine Gruppe aus Rockern, Hooligans und Türstehern über Facebook verabredet, um "auf Menschenjagd" zu gehen. Seit den massenhaften sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht ist die Stimmung in der Stadt angespannt. Eine Kundgebung der islamfeindlichen Pegida-Bewegung war am Samstag von der Polizei aufgelöst worden.

VW-Chef Müller entschuldigt sich in den USA für Abgasaffäre:

Mit einem Schuldeingeständnis hat der neue Volkswagen-Chef Matthias Müller seinen ersten USA-Besuch begonnen. "Wir wissen, dass wir unsere Kunden, die zuständigen staatlichen Stellen und die allgemeine Öffentlichkeit hier in den USA sehr enttäuscht haben. Ich bitte daher um Entschuldigung", sagte er in Detroit vor dem Start der dortigen US-Automesse. Die USA haben den VW-Konzern wegen der Abgasmanipulationen verklagt. Es geht um fast 600.000 Dieselfahrzeuge. Dessen ungeachtet kündigte Müller eine Großinvestition von 900 Millionen Dollar (das sind 823 Millionen Euro) für die Produktion eines neuen Sportgeländewagens in den USA an.

Golden Globes für "Der Marsianer" und "The Revenant":

Das Weltraumepos "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" von Regisseur Ridley Scott hat den Golden Globe als beste Filmkomödie gewonnen. Bestes Drama wurde der Rachethriller "The Revenant" - der Rückkehrer - von Alejandro González Iñárritu. Das gab der Verband der Auslandspresse, der die begehrten Auszeichnungen vergibt, in Beverly Hills bekannt. Jennifer Lawrence wurde als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie und Matt Damon als bester Hauptdarsteller ebenfalls in einer Komödie geehrt. Auch Popsängerin Lady Gaga erhielt einen Globe als Schauspielerin.

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