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Nachrichten

10.12.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:17

Nachrichten von Donnerstag, 10. Dezember 2015 – langsam gesprochen als MP3

Endspurt auf der Pariser UN-Klimakonferenz:

Auf der Pariser UN-Klimakonferenz wollen die französischen Gastgeber die generelle Ausrichtung des Weltklimavertrags jetzt festzurren und in einem neuen Textentwurf fixieren. Dazu sollen noch an diesem Donnerstag Kompromisse bei Streitpunkten wie Höhe und Art der Finanzhilfen für Entwicklungsländer gefunden werden. Das werde noch nicht der endgültige Vertrag sein, sagte der Konferenzleiter und französische Außenminister Laurent Fabius, "aber ein Schritt voran". Nach Frankreichs Planung sollen die 196 Verhandlungspartner sich dann am Freitag auf ein Abkommen verständigen, mit dem der durch Treibhausgase verursachte Klimawandel gestoppt werden kann.

Tornado-Aufklärer starten zum Syrien-Einsatz:

Um den internationalen Kampf gegen die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) zu unterstützen, starten an diesem Donnerstag die ersten deutschen "Tornado"-Aufklärungsmaschinen vom schleswig-holsteinischen Jagel. Ziel der beiden Flugzeuge und eines Airbus A400M mit einem Vorauskommando von knapp 40 Soldaten ist der Stützpunkt Incirlik des NATO-Partners Türkei. Außerdem fliegt von Köln-Wahn aus ein Tankflugzeug Richtung Kriegsgebiet. Der Bundestag hatte vor knapp einer Woche die Entsendung von maximal 1200 Soldaten beschlossen. Die Mission gilt als eine der heikelsten und gefährlichsten in der Geschichte der Bundeswehr.

SPD-Bundesparteitag debattiert über Flüchtlingspolitik:

Zum Auftakt eines dreitägigen Bundesparteitages debattiert die SPD an diesem Donnerstag in Berlin über die Außen- und Sicherheitspolitik und den Kurs in der Flüchtlingskrise. Dabei dürfte auch der Syrien-Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen die Extremisten-Miliz des sogenanten "Islamischen Staats" (IS) zur Sprache kommen, der von einem kleinen Teil der SPD-Bundestagsfraktion abgelehnt wurde. Die Wiederwahl der Parteispitze steht am Freitag nach einer Grundsatzrede von Parteichef Sigmar Gabriel an, der für eine vierte Amtszeit von zwei Jahren kandidiert. Ein Wechsel ist auf dem Posten der Generalsekretärin geplant: Dort soll die Bundestags-Abgeordnete Katarina Barley die Nachfolge von Yasmin Fahimi antreten, die als Staatssekretärin ins Arbeitsministerium geht.

China erlaubt Anmeldung bislang unregistrierter Bürger:

China will bislang nicht registrierten Einwohnern die offizielle Anmeldung erlauben, damit diese in den Genuss von Grundrechten wie Bildung und Gesundheitsversorgung kommen. Betroffen sind nach Regierungsangaben etwa 13 Millionen Menschen. Die sogenannte Haushaltsregistrierung ist in China auch die Voraussetzung dafür, ein Bankkonto zu eröffnen oder eine Ehe zu schließen. Viele Menschen waren bislang von diesem System ausgeschlossen, weil ihre Geburt unter Missachtung der seinerzeit strikten Ein-Kind-Regel erfolgte, weil sie Waisen sind oder obdachlos.

Weltweit erster Impfstoff gegen Dengue-Fieber in Mexiko zugelassen:

Mexiko hat den weltweit ersten Impfstoff gegen das Dengue-Fieber zugelassen. Der Hersteller, der französische Pharmariese Sanofi, hofft nach eigenen Angaben darauf, dass sich der Impfstoff gegen die Tropenkrankheit zu einem "Kassenschlager" entwickelt und dem Pharmakonzern mehr als eine Milliarde Dollar in die Kassen spült. Bislang hatte es keinerlei Impfschutz gegen das Dengue-Fieber gegeben, das vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten von Stechmücken übertragen wird und tödlich verlaufen kann. Erschwert wurde die Suche nach einem Impfstoff dadurch, dass es vier Virustypen gibt. Sanofi hat nach eigenen Angaben 20 Jahre lang an der Entwicklung des Impfstoffs gearbeitet und Zulassungen in 20 Ländern beantragt.

VW-Spitze gibt Zwischenstand zum Abgas-Skandal bekannt:

Erstmals seit Bekanntwerden des Abgas-Skandals wollen VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch und Vorstandschef Matthias Müller ausführlich der Öffentlichkeit Rede und Antwort stehen. Bei einer Pressekonferenz in Wolfsburg an diesem Donnerstag soll neben einem Zwischenstand zur Aufarbeitung der Mitte September ausgebrochenen Affäre auch über die Neuausrichtung des Konzerns informiert werden. Europas größter Autobauer steckt in der schwersten Krise seiner Geschichte, weltweit drohen milliardenschwere Schadenersatz- und Strafzahlungen. Das Unternehmen hatte zugegeben, bei Millionen Diesel-Fahrzeugen die Stickoxid-Werte mit einer verbotenen Software manipuliert zu haben. Später stellte sich heraus, dass es bei weiteren Autos "Unregelmäßigkeiten" bei Angaben zum klimaschädlichen Kohlendioxid gegeben hatte. Das Ausmaß soll hier aber viel geringer sein als zunächst angenommen.

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