1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

10.07.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:49

Nachrichten von Donnerstag, 10. Juli 2014 – langsam gesprochen als MP3

WM: Argentinien ist Finalgegner der deutschen Nationalelf:

Deutschland trifft im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft am Sonntag im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro auf Argentinien. Das argentinische Team um den Weltfußballer Lionel Messi setzte sich im Halbfinale in Sao Paulo im Elfmeterschießen mit 4:2 gegen die Niederlande durch. Nach der Verlängerung stand es 0:0. Die deutsche Nationalmannschaft hatte im ersten Halbfinale Gastgeber Brasilien mit 7:1 geschlagen. Das Spiel um den dritten Platz bestreiten am Samstag Brasilien und die Niederlande.

Raketenangriffe auf Tel Aviv - 17 Tote im Gazastreifen:

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben am Donnerstag abermals Raketen auf die israelische Großstadt Tel Aviv abgefeuert. In der Mittelmeermetropole heulten die Sirenen, Zehntausende Menschen eilten in Schutzräume. Das israelische Fernsehen berichtete, fünf Raketen seien im Umkreis von Tel Aviv von der Raketenabwehr in der Luft abgefangen worden. Zuvor hatte die israelische Armee nach eigenen Angaben mehr als 320 Ziele im Gazastreifen angegriffen, um Raketen-Abschussrampen und Kommandozentralen der radikal-islamischen Hamas und anderer Terrorgruppen auszuschalten. Insgesamt sollen 17 Menschen bei den Bombardements getötet worden sein. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf Israel "Völkermord" vor. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte an, den Militäreinsatz "gegen die Hamas und andere Terroristen" noch verstärken zu wollen. Auch eine Bodenoffensive behält sich Netanjahu weiter vor. Nach Angaben der Armee wurden bereits 20.000 Reservisten eingezogen.

UN-Chef Ban: "Gaza steht auf Messers Schneide":

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den wieder eskalierten Nahost-Konflikt als eine der entscheidendsten Krisen der Region in den vergangenen Jahren bezeichnet. Gaza stehe auf Messers Schneide, sagte Ban vor Journalisten im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Die eskalierende Situation führe zu einem Teufelskreis, der schnell außer Kontrolle geraten könnte. Ban forderte erneut alle Seiten zu größtmöglicher Zurückhaltung auf. Der UN-Sicherheitsrat kommt an diesem Donnerstag zu Beratungen über den jüngsten israelisch-palästinensischen Konflikt zusammen. Mehrere islamische Staaten hatten eine Dringlichkeitssitzung des höchsten UN-Gremiums beantragt.

EU verhängt weitere Sanktionen im Ukraine-Konflikt:

Die Europäische Union versucht Russland im Ukraine-Konflikt mit weiteren Sanktionen unter Druck zu setzen. Elf weitere Personen wurden auf die Sanktionsliste der EU gesetzt, die meisten von ihnen prorussische Aktivisten. Die Namen sollen erst in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. Erst vor wenigen Tagen hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Francois Hollande und US-Präsident Barack Obama von Russland einen größeren Beitrag zur Deeskalation in der Ostukraine gefordert und andernfalls mit weiteren Sanktionen gedroht. Moskau wird vorgeworfen, die Separatisten im Kampf gegen die Regierung in Kiew zu unterstützen. Derzeit geht die ukrainische Armee im Osten des Landes militärisch gegen die prorussischen Separatisten vor. Nach ihrem teilweisen Rückzug haben sich die Aufständischen, die eine Abspaltung erreichen wollen, in den Großstädten Donezk und Luhansk verschanzt.

Spionageaffäre um Aktivitäten der US-Geheimdienste weitet sich aus:

Die Spionageaffäre um die Aktivitäten der US-Geheimdienste auf deutschem Boden nimmt immer größere Ausmaße an. Nach der Enttarnung eines mutmaßlichen US-Spions im Bundesverteidigungsministerium gibt es erste Informationen über Einzelheiten des neuen Falles. Nach Berichten deutscher Medien soll der Verdächtige seit rund einem Jahr als Referent in der Abteilung Politik für internationale Sicherheitspolitik zuständig gewesen sein. Der Spionageverdacht gegen den Mann stützt sich demnach vor allem auf Beobachtungen des Militärischen Abschirmdienstes, der für die Spionageabwehr bei der Bundeswehr zuständig ist. Seit einer Woche sitzt bereits ein Beamter des Bundesnachrichtendienstes in Untersuchungshaft, der die USA mit geheimen Informationen versorgt haben soll. Deutsche Politiker warnten vor einer zunehmenden Entfremdung zwischen den USA und Deutschland durch die Spionageaffäre. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nannte das Verhalten der USA "dumm".

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema