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Reise

100.000 Pilger in Aachen erwartet

Ab Freitag werden die Tuchreliquien wieder Christen aus aller Welt anziehen. Die Heiligtumsfahrt ins Bistum Aachen wird seit dem Jahr 1349 alle sieben Jahre begangen.

Bis zum 29. Juni stehen dabei die vier auf Jesus Christus verweisenden Tuchreliquien im Mittelpunkt. Sie werden im Marienschrein im Aachener Dom aufbewahrt und bei der Eröffnung dem Behälter entnommen. Während der folgenden zehn Tage können die Pilger sie betrachten.

Nach der Überlieferung handelt es sich um Reliquien aus Jerusalem: das Kleid Mariens aus der Heiligen Nacht, Windeln Jesu, sein Lendentuch und das Enthauptungstuch Johannes des Täufers. Zur Echtheit meint Aachens Bischof Heinrich Mussinghoff, dass es darauf nicht ankomme. Entscheidend sei ihr “Hinweischarakter“.

Während der zehn Tage dauernden Feierlichkeiten gibt es täglich mehrere Gottesdienste, zu denen sich Kardinäle und Bischöfe aus dem In- und Ausland angesagt haben. Für Besucher gibt es täglich geführte Pilgertouren auf historischen Wegen und ein umfangreiches Kulturprogramm.

Begründet hat die Heiligtumsfahrt Kaiser Karl der Große, dessen 1200. Todestag die Stadt Aachen in diesem Jahr feiert.

fm/ak (KNA)