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Deutschland

10 Gründe, warum Spanien liebenswert ist

Spanien hat den deutschen Traum vom Finale beendet. Ist das Verhältnis der Deutschen zu den Spaniern nun langfristig verschlechtert? Wir sagen: Nein.

Die Stierfigur der Getränkefirma Osborne ist inzwischen ein Markenzeichen Spaniens (Foto: dpa)

Die Stierfigur der Getränkefirma Osborne ist inzwischen ein Markenzeichen Spaniens

Die Alhambra, der Generalife-Palast und die Altstadt von Granada wurden 1984 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt (Foto: dpa)

Die Alhambra, der Generalife-Palast und die Altstadt von Granada wurden 1984 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt

Alhambra: Die Festung ist einfach wunderschön und schrecklich romantisch. Auch wenn es dort oft sehr voll ist. Dringende Empfehlung: Eintrittskarten vorher online bestellen oder außerhalb der Saison hinfahren. Auch im März kann es in Granada schon frühlingshaft warm sein. (http://www.alhambra-patronato.es)

Gazpacho: Das ist der Name für eine kalte Suppe aus ungekochtem Gemüse. Sie stammt aus Andalusien und wird als Vorspeise gegessen. Die Hauptzutaten sind Tomaten, Brot, Paprika, Zwiebeln, Gurken, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser. Die eine Hälfte des verwendeten Gemüses wird püriert und mit Wasser oder Gemüsebrühe vermischt, die andere Hälfte wird in feine Würfel geschnitten. Dann im Kühlschrank ziehen lassen.

Madrid oder Barcelona: Man muss sich gar nicht entscheiden, welche Stadt schöner ist, sondern am besten gleich beide Städte besuchen. Madrid, die spanische Hauptstadt, ist auch kultureller Mittelpunkt Spaniens. Die Metropole lockt beispielsweise mit dem Museo del Prado und einem beeindruckenden Nachtleben. In Barcelona ist alleine die Flaniermeile La Rambla (oder Plural: Las Ramblas) sehenswert. Und Bauwerke von Antoni Gaudi gibt es vielfach in der Stadt zu sehen. Gaudi ist der bekannteste Vertreter des Ende des 19. Jahrhunderts in Barcelona entstandenen Modernisme - einer eigene Form des Jugendstils.

Mallorca: Die Balearen-Insel ist weiterhin eines der beliebtesten Reiseziele von Deutschen. Und eines der größten Geschenke, das die Bewohner machen könnten, ist die gleichbleibende Gastfreundschaft gegenüber den Besuchern.

Porträt von Pedro Almodóvar (Foto: dpa)

Der Meister aus Spanien

Pedro Almodóvar: Der spanische Filmregisseur und Drehbuchautor hat mit Arbeiten wie "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs", "Alles über meine Mutter" und "Sprich mit ihr" international alle wichtigen Preise gewonnen. Seine Filme haben in Deutschland Kultstatus.

Rosana: Die Lieder der auf der kanarischen Insel Lanzarote geborenen Sängerin werden in Spanien überall gespielt. Mal melancholisch, mal dramatisch, aber immer mitreißend singt Rosana ihre Popsongs. Man versteht sie auch wenn man kein Wort Spanisch spricht.

Tapas: Appetithäppchen wie Boquerones fritos (frittierte Sardellen ), Ciruelas (mit Speck ummantelte und gebratene Pflaumen), Gambas al ajillo (Garnelen gebraten in Olivenöl mit Chili und viel Knoblauch), Patatas bravas (frittierte Kartoffelwürfel mit scharfer Soße) oder Puntillitas fritas (frittierte Babytintenfische) lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die spanische Küche ist insgesamt seit einigen Jahren nicht nur bei Deutschen sehr beliebt.

Sherry-Fässer in Jerez de la Frontera (Foto: AP)

Sherry-Fässer in Jerez de la Frontera

Sherry: Die Spanier haben diesen köstlichen Likörwein erfunden und über Jahrhunderte verfeinert. Nur wenn er wirklich aus der andalusischen Region der Städte Jerez de la Frontera, Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María stammt, ist er echt.

Siesta: Die Mittagspause wird noch streng eingehalten. In Deutschland undenkbar, dass ganze Innenstädte bis Nachmittags weitgehend geschlossen sind.

Schöner Fußball: Die spanische Nationalmannschaft ist 2008 völlig zu Recht Europameister geworden. Das können auch deutsche Fans neidlos zugestehen.

Autor: Klaudia Prevezanos
Redaktion: Kay-Alexander Scholz