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Sport

1. FC Köln

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Bock auf Köln: Hennes VIII., das neue Maskottchen

Die Ulk-Nudel des deutschen Fußballs ist zurück: Nach Leidenszeiten (mit neuen Zuschauerrekorden) in Liga Zwei spielen die Kölner endlich ihre 40. Bundesliga-Saison. "Wir wollen einen Mittelfeldplatz, und der soll Signalwirkung haben", sagt Trainer Christoph Daum voller Hoffnung. Die Ära des Rauf-und-Runters soll ein Ende haben.

Langsam nur kam der FC in der Aufstiegs-Saison auf Touren, um dann just im letzten Drittel wirklich zu überzeugen. Mit Patrick Helmes verloren die Stürmer einen Klasse-Stürmer an Lokalrivalen Leverkusen. Reicht das, plus der Euphorie, um sich endlich wieder langfristig in der Bundesliga zu halten? Mit der Verpflichtung des portugiesischen EM-Teilnehmers Petit von Benfica Lissabon haben die Kölner auf jeden Fall erstmals seit langer Zeit wieder einen richtigen Transfer-Coup gelandet.

Geißbock mit Arthrose

Einer, der auf jeden Fall geholfen hätte, kommt nicht: Lukas Podolski. Ganz Köln träumte von der Rückkehr des Prinzen, Investoren kratzten angeblich 15 Millionen Euro zusammen, bevor die Bayern den Lokal-Helden doch für unverkäuflich erklärten. Jeweils etwa zweieinhalb Millionen Euro hat der FC für den brasilianischen Innenverteidiger Pedro Geromel vom portugiesischen Ligadritten Vitória Guimarães sowie für den Torjäger Manasseh Ishiaku vom MSV Duisburg ausgegeben. Der FC sucht vor allem für die zentrale Position vor der Abwehr noch eine Verstärkung.

Vor allem brauchte der FC aber noch ein neues Maskottchen: Geißbock Hennes VIII. Sein Vorgänger musste den Dienst wegen Arthrose nach zwölf Jahren quittieren. In seiner Regentschaft ist Köln viermal aus der Bundesliga abgestiegen und viermal wieder zurückgekehrt - eine sehr gemischte Bilanz für einen Glücksbringer.


Zugänge: Pedro Geromel (Vitoria Guimaraes/2,5 Millionen Euro), Manasseh Ishiaku (MSV Duisburg/2 Millionen Euro), Pierre Wome (Werder Bremen), Wilfried Sanou (SC Freiburg), Miso Brecko (Hamburger SV), Daniel Brosinski (Karlsruher SC), Michael Gardawski, Taner Yalcin (beide eigene Jugend).

Abgänge: Patrick Helmes (Bayer Leverkusen), Salvatore Gambino (TuS Koblenz), Alpay (Ziel unbekannt), Maynor Suazo (war von Antalyaspor ausgeliehen)