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Bundesliga

1. FC Köln holt Pizarro

Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln nimmt den erfahrenen Torjäger Claudio Pizarro unter Vertrag. Der Peruaner ist zwar nicht mehr der Jüngste, doch die Kölner hoffen auf seinen Torinstinkt.

Der 1. FC Köln hat aus seiner akuten Torflaute die Konsequenz gezogen. Der kriselnde Bundesligist verpflichtete den früheren Bremer und Münchener Torjäger Claudio Pizarro. Der Peruaner, der am kommenden Dienstag 39 Jahre alt wird, erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Da er vereinslos war, konnten ihn die Kölner auch außerhalb der offiziellen Transferperiode holen. In der Liga steht der FC mit einem Punkt aus sechs Spielen am Tabellenende, in der Europa League gab es zwei Niederlagen, seit 441 Pflichtspiel-Minuten ist das Team ohne Tor. Pizarro ist mit 191 Treffern in 430 Ligaspielen für Werder Bremen und Bayern München der erfolgreichste ausländische Torschütze der Bundesliga-Geschichte. In der vergangenen Saison, seiner letzten bei Werder, hatte er jedoch nur ein Tor erzielt.

Jubel um Pizarro nach dessen Tor in Leverkusen im März. Foto: dpa-pa

Seinen bislang letzten Bundesliga-Treffer erzielte Pizarro (2.v.r.) im vergangenen März beim 1:1 in Leverkusen

"Untrüglicher Torriecher"

"Der FC ist ein großer Traditionsverein, dem ich mit meiner Qualität und meiner Erfahrung in der aktuellen Situation weiterhelfen möchte", sagte Pizarro. Kölns Trainer Peter Stöger bezeichnete den Neuzugang als "einen Stürmer mit einem starken Torabschluss und einer Persönlichkeit, die unserer Mannschaft gut tut". Sportdirektor Jörg Schmadtke hob Pizarros "untrüglichen Torriecher" hervor. Genau daran mangelte es den Offensivspielern des FC seit Beginn der Saison. In den ersten sechs Bundesligaspielen erzielten die Kölner nur einen Treffer. Nach fünf Niederlagen in Serie zum Saisonstart hatten die Geißböcke am vergangenen Sonntag mit dem 0:0 in Hannover den ersten Punkt geholt. An diesem Sonntag erwartet das Liga-Schlusslicht den Vizemeister RB Leipzig.

Pizarro soll Modeste-Lücke schließen

Nach dem Verkauf des Franzosen Anthony Modeste nach China hat der von Mainz nach Köln gewechselte kolumbianische Stürmer Jhon Cordoba die Lücke bisher nicht schließen können. Modeste hatte in der vergangenen Spielzeit mit 25 Treffern maßgeblichen Anteil am Erfolg des FC gehabt, der mit Tabellenplatz fünf das Ticket für die Europa League gelöst hatte. Auch dort kassierten die Kölner zwei Niederlagen. Beim 0:1 am Donnerstag gegen Roter Stern Belgradgelang ihnen trotz zahlreicher guter Chancen und drei Pfostentreffern wieder kein Tor.

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