09.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 09.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

09.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 09.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

EU und USA wollen Handelsdialog aufnehmen:

Beim G7-Treffen in Kanada wollen die Regierungschefs der sieben Industrieländer an diesem Samstag versuchen, eine gemeinsame Gipfelerklärung zu formulieren. Nach der Diskussion über Handel und Außenpolitik am Freitag stehen der Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen und gegen die Verschmutzung der Meere auf der Tagesordnung. Kanzlerin Angela Merkel hatte betont, angesichts der Differenzen mit Trump etwa bei Handel oder Klima sei unsicher, ob man sich auf eine gemeinsame Gipfelerklärung einigen könne. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zeigte sich hingegen zuversichtlich. 

 

Taliban rufen erstmals seit 2001 Waffenruhe in Afghanistan aus:

Nach der afghanischen Regierung haben auch die radikalislamischen Taliban eine zeitlich befristete Waffenruhe zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan verkündet. Ihren Kämpfern sei befohlen worden, Angriffe gegen einheimische Sicherheitskräfte in den ersten drei Tagen des Eid-al-Fitr-Fests zu stoppen. Es ist das erste Mal seit dem US-Einmarsch in Afghanistan im Jahr 2001, dass die Taliban eine Feuerpause ausriefen. "Ausländische Besatzer" seien davon aber ausgenommen. Am Donnerstag hatte Präsident Aschraf Ghani einseitig eine einwöchige Waffenruhe zum Ende des Ramadan angekündigt. 

 

Medien: Sensible US-Militärpläne von chinesischen Hackern gestohlen:

Chinesische Hacker haben offenbar eine große Menge hochsensibler US-Militärdaten über die Unterwasser-Kriegsführung gestohlen. Das berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf US-Kreise. Die Hacker drangen demnach Anfang des Jahres im Auftrag der chinesischen Regierung in Peking in die Systeme eines Auftragnehmers der US-Marine ein. Unter den 614 Gigabyte Material seien unter anderem die Pläne für eine Überschall-Rakete gestohlen worden, die von U-Booten aus ab 2020 gegen Schiffe eingesetzt werden könne. 

 

Vier Palästinenser im Gazastreifen von israelischen Soldaten erschossen:

Bei erneuten Protesten an der Grenze des Gazastreifens haben israelische Soldaten vier Palästinenser erschossen. Das Gesundheitsministerium in Gaza erklärte, unter den Toten sei auch ein 15-jähriger Junge. Über 600 Menschen wurden demnach verletzt, knapp hundert von ihnen durch Schüsse. Die israelische Armee teilte mit, sie habe, so wörtlich, "Maßnahmen zum Auflösen von Krawallen" angewendet, die "im Einklang mit den Einsatzregeln" stünden. Ihren Angaben zufolge beteiligten sich etwa 10.000 Palästinenser an fünf Orten entlang der Grenze an den Protesten.

 

Deutsche Nationalelf gewinnt 2:1 gegen Saudi-Arabien:

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr letztes Spiel vor der Weltmeisterschaft in Russland gewonnen. Gegen Saudi-Arabien setzte sich das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Leverkusen mit 2:1 durch. Vor mehr als 30.000 Zuschauern traf der Leipziger Timo Werner zur Führung für den Weltmeister, vor der Pause unterlief dem saudischen Verteidiger Omar Othman ein Eigentor. Taiseer Al-Jassim erzielte nach einem Foulelfmeter den Anschlusstreffer.

 

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