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Nachrichten

09.03.2011 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

PASSAU: Gut eine Woche nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister zu Guttenberg ist die CSU zu ihrem traditionellen politischen Aschermittwoch in Passau zusammengekommen. Im Mittelpunkt steht die Rede des Parteivorsitzenden Seehofer. Neben dem Abgang Guttenbergs sorgen auch die bevorstehenden Landtagswahlen für Brisanz. FDP, SPD, Grüne und Linkspartei haben ebenfalls zu Aschermittwochsveranstaltungen in bayerischen Städten eingeladen. Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Merkel wird in ihrem Wahlkreis Demmin in Mecklenburg-Vorpommern auftreten.

BERLIN: Trotz der Verzögerungen bei der Einführung des Biobenzins E10 will Bundesverbraucherministerin Aigner an Sanktionen gegen die Mineralölkonzerne festhalten, wenn die Biokraftstoffquote nicht eingehalten wird. Es dürfe nicht der Druck aus dem Markt genommen werden, sagte die CSU-Politikerin der "Passauer Neuen Presse". Zugleich warnte sie die Unternehmen davor, eventuelle Strafzahlungen den Autofahrern aufzubürden. Nach den gesetzlichen Vorgaben muss der Anteil des Biobenzins am gesamten Kraftstoff-Absatz jährlich mindestens 6,25 Prozent betragen. Am Dienstag hatten Vertreter von Regierung, Wirtschaft und Verbänden beschlossen, an der Einführung von E 10 festzuhalten, die Autofahrer aber umfassender über den neuen Kraftstoff zu informieren. Aus Angst vor Motorschäden weigern sich Millionen Autobesitzer E10 zu tanken.

MÜNCHEN: Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS ist 2010 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Vor allem dank des zivilen Luftfahrtgeschäfts der Tochter Airbus lag das Nettoergebnis bei 553 Millionen Euro, teilte EADS in München mit. Airbus konnte im vergangenen Jahr insgesamt 510 Flugzeuge ausliefern. Im Vorjahr stand unter dem Strich noch ein Minus von 763 Millionen Euro.

PESHAWAR: Im Nordwesten Pakistans sind bei einem Selbstmordanschlag mehr als 30 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Der Anschlag ereignete sich nach Polizeiangaben am Stadtrand von Peshawar nahe der unruhigen nordwestlichen Stammesgebiete des Landes. Der Attentäter habe sich inmitten einer Trauergemeinde in die Luft gesprengt, hieß es.

WASHINGTON: Die USA und Großbritannien haben den libyschen Machthaber Gaddafi zum Rücktritt aufgefordert. Präsident Obama und Premierminister Cameron seien sich einig, dass Gaddafi auf seine Macht verzichten müsse, erklärte das Präsidialamt in Washington nach einem Telefongespräch der beiden Politiker. Weiter hieß es, man prüfe mehrere Optionen für Libyen. Dabei geht es um humanitäre Hilfen, die Durchsetzung eines UN-Waffenembargos und eine Flugverbotszone. Gaddafi hatte am Dienstag die Offensive gegen die Aufständischen verstärkt. Die Städte Ras Lanuf und Sawija wurden erneut aus der Luft sowie mit Raketenwerfern angegriffen. Auch der Marsch der Regimegegner auf Tripolis wurde gestoppt.

PEKING: Die chinesische Regierung will in diesem Jahr umgerechnet rund 140 Milliarden Euro für sozialen Wohnungsbau ausgeben. Insgesamt sollen so zehn Millionen preisgünstige Wohnungen entstehen, hieß es in Peking. Damit solle die Wohnsituation für städtische Familien, zugezogene Arbeiter und Immigranten mit mittleren und geringen Einkommen deutlich verbessert werden.

ZUM SPORT: Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 trennt sich nach Informationen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" zum Saisonende von seinem Trainer Magath. Sein Vertrag auf Schalke läuft eigentlich noch bis 2013. Zuletzt geriet der 57-Jährige aber immer mehr in die Kritik, weil in der Bundesliga der Erfolg ausblieb. Dort ist Schalke nur Zehnter. Einzig in den Pokalwettbewerben konnten die Gelsenkirchener bisher überzeugen. An diesem Mittwoch treffen sie im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf den FC Valencia und haben nach dem 1:1 im Hinspiel gute Aussichten auf ein Weiterkommen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Südosthälfte nochmals heiter. Sonst von Nordwesten her dichte Wolken, vor allem an den Küsten und im Norddeutschen Tiefland etwas Regen. Höchstwerte fünf bis 15 Grad.

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