09.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 09.01.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

09.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Dienstag, 9. Januar 2018 – langsam gesprochen als MP3

Nordkorea will hochrangige Delegation zu Olympia schicken:

Nordkorea will eine hochrangige Delegation zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar schicken. Das gab Südkorea am Rande eines gemeinsamen Friedensgipfels mit Vertretern des politisch isolierten Landes am Grenzort Panmunjon bekannt. Die Delegation solle aus Athleten, Vertretern des nationalen olympischen Komitees, Künstlern, einer Fangruppe, Beobachtern, einem Taekwondo-Demonstrationsteam und Journalisten bestehen, hieß es weiter. Bis vor kurzem hatte Nordkorea noch mit Waffen- und Raketentests für große politische Spannungen in der Region gesorgt.

 

Medien: Sonderermittler Mueller plant Befragung von US-Präsident Trump:

US-Präsident Donald Trump rückt noch stärker in den Fokus der Ermittlungen über eine mögliche Einflussnahme Russlands auf die Präsidentenwahl in den USA. Der zuständige Sonderermittler Robert Mueller will im Zuge seiner Untersuchungen offenbar auch Trump persönlich befragen. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld des Präsidenten. Weder Trumps Anwälte noch der Anwalt des US-Präsidialamts, Ty Cobb, wollten sich dazu äußern. Auch der Sprecher Muellers lehnte eine Stellungnahme ab. In anderen Berichten heißt es, Trumps Anwälte verhandelten bereits seit Dezember darüber mit Vertretern des Sonderermittlers. Dabei sei über Ort und Länge einer Befragung, rechtliche Umstände und Alternativen wie ein schriftliches Interview gesprochen worden, meldete zum Beispiel der Fernsehsender NBC unter Berufung auf Insider.

 

Hunderttausende Salvadorianer in den USA von Ausweisung bedroht:

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump treibt die Verschärfung ihrer Einwanderungspolitik voran. Wie die Regierung in Washington bekanntgab, verlieren etwa 200.000 Salvadorianer im September kommenden Jahres ihre vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung und stehen dann nicht mehr unter besonderem Schutz. Damit müssen sie dann entweder das Land verlassen oder sich um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bemühen. Nach einer Übergangsfrist von 18 Monaten könnten sie andernfalls ausgewiesen werden. Den besonderen Schutzstatus hatten die Salvadorianer 2001 erhalten, nachdem zwei verheerende Erdbeben in El Salvador viele Menschen obdachlos gemacht hatten. 2019 könnte das Programm auch für Haitianer und Nicaraguaner beendet werden, für Honduraner endet es bereits Ende 2018. 

 

Gedrosselte iPhones: Frankreichs Justiz ermittelt gegen Apple:

Wegen der gezielten Leistungsdrosselung bei iPhones droht Apple juristischer Ärger in Frankreich. Gegen den US-Technikkonzern wurden Vorermittlungen eingeleitet, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfuhr. Dabei solle auch der Vorwurf der Verbrauchertäuschung geprüft werden. Französische Verbraucherschützer, die sich gegen die bewusst verkürzte Lebensdauer technischer Geräte einsetzen, reichten daraufhin eine Klage gegen Apple ein. Ein eingebauter Verschleiß eines Produktes ist in Frankreich seit 2015 strafbar. Apple hatte im Dezember eingeräumt, dass ältere iPhone-Modelle per Software-Update gezielt verlangsamt werden, angeblich um zu verhindern, dass diese sich plötzlich ausschalten. 

 

Deutsche Metaller streiken für mehr Geld und kürzere Arbeitszeiten:

Im Tarifkonflikt der deutschen Metall- und Elektroindustrie hat die Industriegewerkschaft Metall mehrere zehntausend Beschäftigte zu weiteren Warnstreiks aufgerufen. Geplant waren allein in Nordrhein-Westfalen mehr als 140 Aktionen. Vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag sollen die Arbeitsniederlegungen ausgeweitet werden. Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Geld und für alle 3,9 Millionen Beschäftigten die Option, ihre Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden absenken zu können. Das lehnen die Unternehmer kategorisch ab. 

 

Schlag gegen Mafia in Deutschland und Italien:

Bei einer Großrazzia gegen die Mafia sind in Deutschland und Italien zahlreiche Verdächtige festgenommen worden. Die Nachrichtenagentur Ansa meldete 169 Festnahmen in verschiedenen Regionen beider Länder. Die Aktion richte sich gegen den Clan der mächtigen kalabrischen Mafia 'Ndrangheta Farao-Marincola, verlautete von paramilitärischen Polizeieinheiten in Rom. Ermittlungen hatten laut Medienberichten ergeben, dass die Mafia in verschiedenen Wirtschafts- und Unternehmensbereichen in Italien sowie im Ausland mitmischte und sich wie eine "kriminelle Holding" organisierte. Bei den Durchsuchungen sollen Gegenstände im Wert von 50 Millionen Euro beschlagnahmt worden sein.

 

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