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Nachrichten

08.02.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:56

Nachrichten von Montag, 8. Februar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Merkel zu Gesprächen über Flüchtlingskrise in Türkei:

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise in der Türkei eingetroffen. Merkel wird zunächst mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu zusammenkommen. Am Nachmittag empfängt dann Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdogan die Kanzlerin. Bei den Gesprächen soll es darum gehen, welchen Beitrag die Türkei zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen Richtung Westeuropa leisten kann und welche Hilfe sie dafür benötigt. Hintergrund ist ein Ende November zwischen der Europäischen Union und der Türkei vereinbarter Aktionsplan. Die Regierung in Ankara sagt darin zu, die Grenzen besser zu schützen. Im Gegenzug hat die EU mindestens drei Milliarden Euro für die Versorgung der knapp drei Millionen Flüchtlinge im Land versprochen. Zudem sollen die EU-Beitrittsverhandlungen und die Gespräche zur Visa-freien Einreise für Türken beschleunigt werden. In der EU werden die bisherigen Anstrengungen Ankaras jedoch als nicht ausreichend angesehen.

Notenbankchefs regen Euro-Finanzministerium an:

Die Notenbankchefs von Deutschland und Frankreich, Jens Weidmann und Francois Villeroy de Galhau, haben ein gemeinsames Finanzministerium für den Euro-Raum gefordert. Europa stehe angesichts der hohen Defizite und wirtschaftlichen Ungleichgewichte "ganz eindeutig an einem Scheideweg", schrieben die beiden in einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung". Sie plädierten dafür, dass die Euro-Länder "in erheblichem Maße Souveränität und Befugnisse auf die europäische Ebene übertragen". Die Bankchefs forderten außerdem den Aufbau einer effizienten europäischen Verwaltung sowie die Bildung eines stärkeren politischen Gremiums, das der parlamentarischen Kontrolle unterliegt.

Haitis Präsident Martelly ohne Nachfolger abgetreten:

Haitis Präsident Michel Martelly hat sein Amt ohne gewählten Nachfolger niedergelegt. Die zweite Runde der Präsidentenwahl, bei der eigentlich ein neues Staatsoberhaupt hätte gewählt werden sollen, war zuletzt um unbestimmte Zeit vertagt worden. In der ersten Runde am 25. Oktober hatte der Kandidat der Regierung, Jovenel Moise, mit 32,7 Prozent die meisten Stimmen erhalten. Oppositionskandidat Jude Célestin, der mit 25,3 Prozent Zweiter wurde, sprach jedoch von Wahlfälschung. Kurz vor seinem Abtritt hatte Martelly mit den Präsidenten der beiden Parlamentskammern vereinbart, dass die Nationalversammlung binnen fünf Tagen einen Übergangspräsidenten wählt.

37 Tote nach Erdbeben in Taiwan - Weiterer Überlebender gerettet :

Zwei Tage nach dem Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der Toten auf 37 gestiegen. Auch weitere Überlebende wurden aus den Trümmern gezogen, wie lokale Medien berichteten. Ein Mann konnte demnach nach 55 Stunden gerettet werden. Zuvor hatten Rettungskräfte bereits ein achtjähriges Kind und eine Frau lebend geborgen. Mehr als 100 Menschen werden noch vermisst, die meisten von ihnen werden in den Trümmern eines 16-stöckigen Wohnhauses in der Metropole Tainan vermutet. Taiwans Behörden gehen nun dem Verdacht nach, dass Pfusch am Bau die Ursache dafür gewesen sein könnte, dass der Gebäudekomplex dem Beben der Stärke 6,4 am Samstag nicht standhalten konnte.

Deutsche Biathlon-Mixedstaffel gewinnt Gold in Canmore:

Die Mixedstaffel der deutschen Biathleten hat beim Weltcup im kanadischen Canmore einen überlegenen Sieg eingefahren. Die Staffel mit Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp verwies die Teams aus Italien und Norwegen auf die Plätze. Weil die Deutschen die beste Schießleistung aller Teams ablieferten, hatten sie am Ende 1:12,9 Minuten Vorsprung auf den schnellsten Verfolger.

American Football: Denver Broncos gewinnen 50. Super Bowl:

Die Denver Broncos haben zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Super Bowl der National Football League (NFL) in den USA gewonnen. Das Team um Star-Quarterback Peyton Manning feierte im kalifornischen Santa Clara einen hochverdienten 24:10-Sieg über die favorisierten Carolina Panthers. Die Broncos, die zum achten Mal das Endspiel erreicht hatten, konnten sich wie schon im Halbfinale gegen Meister New England Patriots auf ihre starke Defensive verlassen. Die beste Abwehr der Liga ließ die gefährlichste Offensive um Carolinas Quarterback-Star Cam Newton nie richtig ins Spiel kommen.

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