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Nachrichten

07.07.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:17

Nachrichten von Donnerstag, 7. Juli 2016 – langsam gesprochen als MP3

Fußball-EM: Portugal nach Sieg gegen Wales im Finale:

Die portugiesische Fußball-Nationalelf steht im Finale der EURO 2016. Im ersten EM-Halbfinale gewann das Team gegen die Überraschungsmannschaft Wales mit 2:0. Die Tore für Portugal schossen in Lyon Cristiano Ronaldo und Nani. - Im zweiten Halbfinale trifft Weltmeister Deutschland an diesem Donnerstag in Marseille auf Gastgeber Frankreich. Erstmals bei diesem Turnier soll der mit Verletzungsproblemen kämpfende Kapitän der deutschen Elf, Bastian Schweinsteiger, in der Startaufstellung stehen. Das teilte Bundestrainer Joachim Löw mit.

Bundeswehrpatrouille in Mali angegriffen:

Erstmals sind Bundeswehrsoldaten bei ihrem Einsatz in Mali direkt beschossen worden. Der Angriff auf eine Patrouille der UN-Mission MINUSMA erfolgte am Mittwoch nördlich von Gao während eines Stopps, wie die Bundeswehr erst jetzt mitteilte. Verletzte gab es demnach nicht. Auch Fahrzeuge seien nicht beschädigt worden. Zu dem Angriff bekannte sich bisher niemand. Die Bundeswehr ist seit drei Jahren in dem westafrikanischen Krisenstaat im Einsatz. Im Rahmen der EU-Trainingsmission EUTM Mali bildet sie einheimische Soldaten aus. Als Teil der MINUSMA-Unterstützungsmission übernimmt die Bundeswehr vor allem Aufklärungsaufgaben. Der Einsatz gilt als die gefährlichste UN-Mission weltweit.

Lebenslange Haft für zwei Ruander wegen Völkermord:

Mehr als 20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda sind zwei frühere Bürgermeister der ruandischen Ortschaft Kabarondo wegen Beteiligung an den Gräueltaten zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein französisches Gericht befand die beiden Männer des Völkermords und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit für schuldig. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sie für ein Massaker mit 2000 Toten verantwortlich sind. Zahlreiche Zeugenaussagen hätten dies belegt. Die Opfer in Kabarondo waren Angehörige der Tutsi-Volksgruppe, aber auch moderate Hutu. Sie hatten sich 1994 auf das Gelände der Kirche des Ortes geflüchtet. - Einer der Männer war im französischen Überseegebiet Mayotte festgenommen worden. Der andere wurde in der französischen Stadt Toulouse gefasst. Beide wiesen alle Vorwürfe zurück.

USA setzen Nordkoreas Staatschef auf schwarze Liste:

Die USA haben erstmals direkt gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un Sanktionen verhängt. Unter Kim würden Millionen Nordkoreanern weiterhin unerträgliche Grausamkeiten zugefügt, erklärte das Finanzministerium in Washington zur Begründung. Dazu zählten Tötungen ohne vorherigen Prozess, Zwangsarbeit und Folter. Betroffen von den Sanktionen sind auch zehn weitere Verantwortliche der Staatsspitze in Pjöngjang und mehrere Behörden. Sämtliches Vermögen der Betroffenen in den USA wird demnach eingefroren. - Nordkorea ist wegen seines Atom- und Raketenprogramms bereits mit einer Reihe internationaler Sanktionen belegt. Das Land gehört zu den restriktivsten und am stärksten abgeschotteten Staaten der Welt.

Keine Anklage gegen Hillary Clinton in E-Mail-Affäre:

Das US-Justizministerium verzichtet in der E-Mail-Affäre um die frühere Außenministerin Hillary Clinton auf offizielle Ermittlungen und eine Anklage. Justizministerin Loretta Lynch gab bekannt, sie folge der Empfehlung der Bundespolizei FBI und schließe den Fall. Das FBI hatte erklärt, es gebe keine klaren Hinweise dafür, dass Clinton oder ihre Mitarbeiter Gesetze hätten brechen wollen. Allerdings sei ihr Verhalten von "besorgniserregender Sorglosigkeit" gewesen, sagte FBI-Direktor James Comey. Die voraussichtliche demokratische Präsidentschaftskandidatin hatte während ihrer Zeit als Außenministerin private Server für ihren dienstlichen E-Mail-Verkehr genutzt. Seit Monaten erweist sich für die 67-Jährige die sogenannte E-Mail-Affäre als Stolperstein im Wahlkampf.

FARC-Splittergruppe will bewaffneten Kampf fortsetzen:

In Kolumbien hat eine Einheit der linksgerichteten Guerilla-Organisation FARC die Fortsetzung des bewaffneten Kampfes angekündigt. Die Gruppe "Front Armando Rios" aus der Unruheregion Guaviare erklärte, sie werde das Friedensabkommen der FARC mit der Regierung nicht anerkennen. Die Gespräche hätten nur dem Ziel gedient, die Guerilla zu entwaffnen, jedoch nicht dem Wandel des Wirtschaftssystems, heißt es in einem Flugblatt der Splittergruppe. Staatschef Juan Manuel Santos richtete eine deutliche Warnung an die Abweichler. Sollten die Rebellen diese letzte Gelegenheit nicht ergreifen, würden sie entweder im Gefängnis oder im Grab enden. - Nach über dreijährigen Verhandlungen hatten Kolumbiens Präsident und FARC-Chef Timochenko im Juni eine Waffenstillstandserklärung unterzeichnet, die den jahrzehntelangen Konflikt beenden soll.

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