07.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 07.03.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

07.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Mittwoch, 7. März 2018 – langsam gesprochen als MP3

Trumps oberster Wirtschaftsberater wirft das Handtuch:

Inmitten der Debatte über mögliche US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe verlässt der oberste Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump das Weiße Haus. Es sei ihm eine Ehre gewesen, als Leiter des Wirtschaftsberatergremiums seinem Land zu dienen, erklärte Gary Cohn. Der frühere Investmentbanker, ein dezidierter Befürworter des Freihandels, hatte sich vehement gegen Strafzölle gestemmt. Innerhalb des Weißen Hauses galt der 57-Jährige als ausgleichender Mahner in der Wirtschaftspolitik. Über Cohns Abgang war in Washington bereits seit Tagen spekuliert worden. Trumps Vorstoß, die USA sollten künftig Strafzölle von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium erheben, hatte international Ängste vor einem Handelskrieg geschürt.

 

USA: Nordkorea ordnete Vergiftung von Kims Halbbruder an:

Die USA beschuldigen die nordkoreanische Regierung, den Halbbruder von Machthaber Kim Jong Un mit einem Nervengift getötet zu haben. Aus diesem Grund seien zusätzliche Sanktionen gegen Nordkorea verhängt worden, teilte eine Sprecherin des Außenministeriums in Washington mit. Die Strafmaßnahmen traten am Montag in Kraft. Sie gelten als weitgehend symbolisch, weil die US-Regierung bereits zahlreiche andere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt hat. Der 45 Jahre alte Kim Jong Nam war im Februar 2017 auf dem Flughafen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur von zwei Frauen mit dem Nervengift VX getötet worden, das als Massenvernichtungswaffe eingestuft wird. Kim Jong Nam war bei Nordkoreas Führung seit langem in Ungnade gefallen. Es bestand der Verdacht, dass seine Ermordung von Nordkorea aus angeordnet worden sein könnte.

 

Gerichtshof in Brasília lehnt Lulas Antrag gegen Haft ab:

Brasiliens ehemaliger Präsident Luiz Inácio Lula da Silva muss nach seiner Verurteilung wegen Korruption möglicherweise schon bald ins Gefängnis. Der Oberste Gerichtshof in Brasília wies einen Antrag Lulas ab, mit dem er einer Inhaftierung vor Ausschöpfung aller Rechtsmittel entgehen wollte. Die Entscheidung eines Berufungsgerichts in Porto Alegre steht noch aus. Lula war Ende Januar in zweiter Instanz zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der 72-Jährige hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets zurückgewiesen. Bei der für Oktober geplanten Präsidentschaftswahl will er erneut für das höchste Staatsamt kandidieren. Umfragen zufolge ist der Politiker der linksgerichteten Arbeiterpartei klarer Favorit.

 

Merkel gibt Startschuss für Tourismusmesse ITB:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin die weltgrößte Reisemesse, die Internationale Tourismus-Börse (ITB), offiziell eröffnet. Der Tourismus sei ein ausgezeichnetes Beispiel für die Chancen der Globalisierung. Er sei ein Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze schaffe, sagte Merkel zum Messe-Auftakt. Auf der ITB werden rund 10.000 Tourismus-Unternehmen aus 186 Ländern und Regionen vertreten sein. Ein großes Thema auf der Berliner Messe ist die Überlastung beliebter Orte durch zu viele Urlauber.

 

Jeff Bezos übernimmt Platz 1 im Milliardärs-Ranking:

Der Chef des Internetriesen Amazon, Jeff Bezos, hat Microsoft-Gründer Bill Gates den Rang als reichster Mensch der Welt abgelaufen. Mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 112 Milliarden Dollar übernahm Bezos die Spitzenposition in der alljährlichen Rangliste des US-Magazins "Forbes". Gates' Vermögen wird mit 90 Milliarden Dollar angegeben. Platz drei belegt US-Großinvestor Warren Buffett mit 84 Milliarden Dollar. Laut "Forbes" gibt es inzwischen 2208 Milliardäre in der Welt. Ihr Vermögen umfasst demnach insgesamt 9,1 Billionen Dollar, das ist ein Anstieg um 18 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr.

 

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