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Langsam gesprochene Nachrichten

06.12.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:57

Nachrichten von Mittwoch, 6. Dezember 2017 – langsam gesprochen als MP3

Trump hält Rede zu Status von Jerusalem - Botschaftsverlegung erwartet:

Die USA wollen Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. US-Präsident Donald Trump werde diese Entscheidung im Laufe des Mittwochs bekanntgeben und das Außenministerium mit den Vorbereitungen zum Verlegen der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem beauftragen, heißt es im Weißen Haus. Trump telefonierte am Dienstag mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas, Jordaniens König Abdullah und Ägyptens Staatsoberhaupt Abdel Fattah al-Sissi, um sie von seiner Absicht zu unterrichten. Abbas und Abdullah warnten vor "gefährlichen Folgen" eines solchen Schrittes. Der Status Jerusalems ist umstritten. Israel bezeichnet die Stadt als seine Hauptstadt. Dagegen beanspruchen die Palästinenser den von Israel annektierten Ostteil als Hauptstadt eines künftigen Staates. Die meisten ausländischen Staaten haben ihre Botschaften in Tel Aviv, darunter auch Deutschland. Seit Jahrzehnten haben die USA die Politik vertreten, dass der Status Jerusalems bei Verhandlungen bestimmt werden müsse.

 

ZDF: IS-Kontakte in Amri-Handy gespeichert:

In einem beschlagnahmten Mobiltelefon des Attentäters vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, haben sich nach Recherchen des ZDF womöglich genügend Anhaltspunkte für eine frühzeitige Festnahme befunden. Dort gespeicherte Nummern seien der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zuzuordnen, berichtete das Magazin "Frontal 21". Für die Auswertung sei das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen zuständig gewesen. Ein Sprecher des Landesinnenministeriums sagte, man prüfe die Informationen. Der Tunesier Amri war vor einem Jahr mit einem gestohlenen Lastwagen in eine Menschenmenge an der Berliner Gedächtniskirche gerast und hatte zwölf Menschen getötet. Auf der Flucht wurde er in Italien von Polizisten erschossen.

 

Drei Verdächtige des Mordes an Journalistin in Malta angeklagt:

Nach der Ermordung der regierungskritischen Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia auf Malta sind drei Verdächtige angeklagt worden. Sie plädierten vor Gericht auf nicht schuldig. Die drei Männer, darunter zwei Brüder, sollen den Anschlag mit einer Autobombe am 16. Oktober ausgeführt haben. Am Montag waren zehn Verdächtige wegen des Attentats auf die 53-jährige Bloggerin festgenommen worden. Sieben Personen wurden inzwischen gegen Kaution freigelassen. Die drei Angeklagten sollen polizeibekannt und in frühere Straftaten verwickelt gewesen sein. Dazu gehöre auch ein gescheiterter Banküberfall und ein versuchter Mord an einem Polizisten, schreiben örtliche Zeitungen. Die Bloggerin hatte unter anderem über Korruption und kriminelle Unterwanderung des Landes berichtet. Auch hatte sie über Offshore-Firmen von Regierungsmitarbeitern geschrieben.

 

Viele Verletzte bei Zugunglück in Nordrhein-Westfalen:

Bei einem Zugunglück auf offener Strecke sind bei der nordrhein-westfälischen Stadt Neuss 47 Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Ein Regionalzug war auf einen stehenden Güterzug geprallt und zum Teil entgleist. Unklar ist, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Nach Angaben der Feuerwehr waren 155 Menschen im Zug. Bei dem Unglück verkeilte sich der vordere Wagen des Personenzugs stärker, die weiteren Waggons entgleisten oder standen weitgehend unbeschädigt auf den Schienen. "Wir haben großes Glück gehabt", sagte ein Sprecher der Firma National Express Rail, die den Regionalzug betreibt. Fahrgäste berichteten von einem "großen Knall" und einer Vollbremsung. Die Feuerwehr war nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Einsatzkräften vor Ort.

 

Russland von Winterspielen wegen Dopings ausgeschlossen:

Wegen des Dopingskandals wird Russland von den Olympischen Winterspielen im kommenden Jahr in Südkorea ausgeschlossen. Zugelassen würden nur einige russische Athleten unter neutraler Flagge, teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Lausanne mit. Der Verband sprach von Beweisen, die eine "beispiellose und systematische Manipulation" des Anti-Doping-Systems in Russland auch während der Winterspiele 2014 in Sotschi belegten. IOC-Präsident Thomas Bach äußerte sein Bedauern über dopingfreie Sportler, die nun leiden müssten. Dem Verband zufolge dürfen die Athleten nur teilnehmen, wenn sie keine leistungssteigernden Mittel nahmen und dies nachgewiesen wird. Das IOC suspendierte zudem den Chef des russischen Olympiaverbandes, Alexander Schukow, vom Weltverband. Laut Bach bat der russische Verband bei einem Treffen um Entschuldigung. Schukow kündigte an, gegen die Entscheidung des IOC Beschwerde beim Internationalen Sportgerichtshof einzulegen. 

 

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