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Nachrichten

06.06.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:41

Nachrichten von Montag, 6. Juni 2016 – langsam gesprochen als MP3

Stichwahl in Peru: Kuczynski liegt vorn:

Bei der Präsidentenwahl in Peru hat sich der ehemalige Bankier Pedro Pablo Kuczynski nach ersten Auszählungsergebnissen leicht in Führung gesetzt. Nach Auszählung von rund einem Drittel der Stimmen lag der 77-Jährige in der Stichwahl mit 50,6 Prozent der Stimmen knapp vor seiner Konkurrentin Keiko Fujimori, die auf 49,4 Prozent kam. Dies teilte die Nationale Wahlkommission in der Nacht zu Montag mit. Beide Kandidaten sind rechtsgerichtet. Kuczynski verwies im Wahlkampf auf seine Erfahrungen als ehemaliger Wallstreet-Banker und Wirtschaftsminister. Fujimori, die Tochter von Ex-Präsident Alberto Fujimori, hatte lange als Favoritin gegolten. Sie hatte im April den ersten Wahlgang klar gewonnen. Viele Peruaner befürchten, dass Fujimori den autoritären Regierungsstil ihres Vaters übernehmen könnte.

Irakische Armee entdeckt Massengrab bei Falludscha:

Irakische Sicherheitskräfte haben bei Falludscha ein Massengrab gefunden. Ein hochrangiger Polizist sagte, es handele sich um schätzungsweise 400 Leichen. Die meisten Toten seien irakische Soldaten, aber auch Zivilisten befänden sich darunter. Nach bisherigem Stand wurde den meisten Opfern in den Kopf geschossen. Der Polizist vermutet, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) habe die Menschen vor ungefähr eineinhalb Jahren getötet. Am Tag vor dem Fund hatten die Armee und Verbündete den Vorort Saklawija vom IS zurückerobert. Zivilisten versuchen, aus der eingekesselten Stadt Falludscha zu fliehen. Mindestens vier Menschen sind nach offiziellen Angaben ertrunken, als sie den Fluss Euphrat überqueren wollten. Neun weitere werden vermisst.

Erdogan verschärft Kritik an Deutschland wegen Armenien-Resolution:

Nach der Völkermord-Resolution des Bundestags hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen Ton gegenüber Deutschland nochmal verschärft. Deutschland sei das letzte Land, das über einen "sogenannten Völkermord" der Türkei abstimmen dürfte, sagte Erdogan nach Meldungen der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. Zunächst müsse die Bundesrepublik Rechenschaft über den Holocaust und über die Vernichtung von mehr als 100.000 Herero in Südwestafrika Anfang des 20. Jahrhunderts ablegen. Bereits am Samstag hatte Erdogan harte Kritik an der Einstufung der Massaker an den Armeniern als Völkermord geübt und besonders die türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten angegriffen, die für die Resolution stimmten. Ihnen warf er laut Anadolu vor, der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK als verlängerter Arm zu dienen.

Außenminister Steinmeier hofft auf friedensstiftende Wirkung des Ramadans:

Zu Beginn des muslimischen Fastenmonats hat sich Bundesaußenminister Frank-Walter-Steinmeier über die friedensstiftende Wirkung des Ramadans geäußert. Angesichts der zahlreichen Krisen und Konflikte gerade in der islamischen Welt wünsche er sich, dass von diesem Fest ein Zeichen der Hoffnung, des Friedens, des Respekts und der Toleranz ausgehe. Für Muslime sei es eine wichtige Zeit des Nachdenkens, der Einkehr und der Gemeinschaft, so der Minister. Steffen Seibert übermittelte muslimischen Mitbürgern die guten Wünsche der Bundesregierung. Nach Sichtung der Mondsichel beginnt für Hunderte Millionen Muslime weltweit der Fastenmonat.

14 Tote bei Busunglück in Türkei – Drei Tote bei Zugkollision in Belgien:

Bei einem Busunglück im Süden der Türkei sind mindestens 14 Menschen getötet und 24 verletzt worden. Der mit Schülern besetzte Bus kam nahe der Stadt Osmaniye von der Straße ab und stürzte in einen Kanal, wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete. Offenbar hatte der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Die Schülergruppe war auf dem Rückweg von einem Ausflug an die archäologischen Stätten von Karatepe. In Belgien starben bei einem Zugunglück mindestens drei Menschen, neun erlitten Verletzungen. Nach Behördenangaben war ein Personenzug nahe der Stadt Lüttich mit rund 90 Stundenkilometern auf einen stehenden Güterzug aufgefahren. Zwei der insgesamt sechs Waggons kippten um. Die Unglücksursache ist noch nicht bekannt.

Djokovic gewinnt French Open:

Im vierten Anlauf hat es für den Weltranglistenersten im Tennis geklappt: Novak Djokovic hat die French Open gewonnen. Im Finale schlug der Serbe den Schotten Andy Murray in vier Sätzen. Damit ist Djokovic der achte Spieler in der Tennis-Geschichte, der jedes der vier Grand-Slam-Turniere gewonnen hat.

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