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Nachrichten

06.04.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:21

Nachrichten von Mittwoch, 6. April 2016 – langsam gesprochen als MP3

US-Vorwahl in Wisconsin: Trump und Clinton verlieren:

Bei den Vorwahlen der US-Republikaner im Bundesstaat Wisconsin hat der Milliardär Donald Trump eine deutliche Niederlage gegen den Senator Ted Cruz erlitten. Bei den Demokraten, die ebenfalls in Wisconsin über ihren Kandidaten abstimmten, unterlag die Favoritin Hillary Clinton klar dem linksgerichteten Senator Bernie Sanders. Nach einer Hochrechnung des Senders CNN lag Cruz bei rund 50 Prozent, während Trump nur auf etwa 33 Prozent kam. Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, landete abgeschlagen bei 14,5 Prozent. Bei den Demokraten erreichte Sanders laut CNN 56 Prozent, Clinton kam auf etwa 44 Prozent. Weder für Trump noch für Clinton ändern ihre Schlappen in dem Staat im Mittleren Westen jedoch etwas an ihrer Favoritenstellung. In der Zahl der im Laufe der Vorwahlen gesammelten Delegiertenstimmen für die Nominierungsparteitage im Juli liegen beide weiterhin klar vorn. Für Trump könnte es nun jedoch schwieriger werden, im Zuge der weiteren Vorwahlen die für die Nominierung notwendige Mindestzahl von 1237 Delegiertenstimmen zu erreichen.

Deutschland will Kontrollen an Grenze zu Österreich bald aufheben:

Mit dem Abflauen des Flüchtlingsandrangs will Deutschland die Kontrollen an der Grenze zu Österreich im Mai wieder aufheben. Das kündigte Innenminister Thomas de Maizière im österreichischen Fernsehen an. Bereits jetzt würden die Kontrollen allmählich heruntergefahren und Polizisten abgezogen. Im März hatte Deutschland nur noch rund 20.000 Neuankömmlinge registriert, nachdem es in den Vormonaten noch ein Vielfaches davon gewesen war. De Maizière plädierte zudem für ein Abschiebeabkommen mit nordafrikanischen Staaten nach dem Vorbild der EU-Türkei-Vereinbarung. Angesichts des zu erwartenden Andrangs aus Nordafrika gelte es, mit den dortigen Staaten über ähnliche Modelle der Rückführung von Migranten zu reden, sagte er in Wien nach einem Treffen mit Kollegen aus vier EU-Staaten. Die EU hatte am Montag mit der Abschiebung von Flüchtlingen aus Griechenland in die Türkei begonnen.

Drastischer Anstieg bei vollstreckten Todesstrafen:

Die Zahl der weltweit vollstreckten Todesstrafen ist so hoch wie seit 25 Jahren nicht mehr. Im Jahr 2015 wurden laut einer Statistik der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mindestens 1634 Menschen hingerichtet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dies einen Anstieg um mehr als 50 Prozent auf den nun höchsten Wert seit 1989. Etwa 90 Prozent der 2015 registrierten Hinrichtungen sind auf die Staaten Iran, Pakistan und Saudi-Arabien zurückzuführen. In dem Jahresbericht sind keine Zahlen aus China enthalten. Dort wurden laut Schätzung der Organisation Tausende Menschen hingerichtet, die Todesstrafe wird dort aber als Staatsgeheimnis gehandelt. Die USA verzeichneten mit 28 vollstreckten Todesurteilen den niedrigsten Wert seit 1991.

Panama: Kanzlei stellt Strafanzeige:

Die durch die Panama Papers ins Visier geratene Anwaltskanzlei Mossack Fonseca ist nach eigenen Angaben Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Die mehr als elf Millionen Dokumente über ein Geflecht von Briefkastenfirmen, die seit Sonntag für Aufsehen sorgen, seien durch einen Angriff von außen erbeutet worden, sagte der Mitgründer Ramon Fonseca der Nachrichtenagentur Reuters. Die Firma habe deswegen Strafanzeige gestellt. Fonseca ergänzte, die Kanzlei habe nicht gegen Gesetze verstoßen. Mossack Fonseca helfe nicht bei Steuerhinterziehung oder Geldwäsche. Es seien auch keine Dokumente vernichtet worden. Veröffentlichte Emails der Firma seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Zahlreiche Politiker, Sportler und Manager stehen wegen Verbindungen zu Briefkastenfirmen, die die Kanzlei aufgesetzt haben soll, unter Druck. Der ebenfalls involvierte isländische Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson trat am Dienstag nach Protesten der Bevölkerung in seinem Land zurück.

Bayern siegt glanzlos gegen Benfica:

Bayern München steuert mit einem Sieg gegen Benfica Lissabon in der Champions League auf Halbfinal-Kurs. Der deutsche Fußball-Rekordmeister bezwang den Außenseiter aus Portugal unerwartet mühsam 1:0 und verschaffte sich damit eine ordentliche Ausgangsposition für das Viertelfinal-Rückspiel in einer Woche. Arturo Vidal sorgte bereits in der zweiten Minute mit dem schnellsten Pflichtspiel-Tor der Münchner in dieser Saison für den Sieg.

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