1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Nachrichten

05.06.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:35

Nachrichten von Freitag, 5. Juni 2015 – langsam gesprochen als MP3

IWF gestattet Griechenland "Sambia-Option":

Griechenland bekommt mehr Zeit zur Begleichung seiner Milliardenschulden an den Internationalen Währungsfonds. Der IWF gewährt der Regierung in Athen Aufschub für eine eigentlich am Freitag fällige Kredittranche in Höhe von 300 Millionen Euro. Das Geld müsse erst am Monatsende zusammen mit den anderen im Juni noch fälligen Tranchen im Volumen von insgesamt 1,6 Milliarden Euro gezahlt werden, erklärte ein IWF-Sprecher. Diese Möglichkeit wurde bislang nur in den achtziger Jahren von Sambia genutzt. - Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras forderte die internationalen Geldgeber unterdessen zu Nachbesserungen an ihren Vorschlägen für eine Lösung des Schuldenstreits auf.

Massiver Cyberangriff auf Personalverwaltung der US-Regierung:

Die Personalverwaltung der US-Regierung (OPM) ist das Ziel einer groß angelegten Cyberattacke geworden. Hacker könnten persönliche Daten von bis zu vier Millionen aktiven und ehemaligen Regierungsangestellten der Vereinigten Staaten abgegriffen haben, wie die Regierung mitteilte. Der Zeitung "Washington Post" zufolge soll China hinter der Attacke stehen. Die Personalverwaltung entdeckte nach eigenen Angaben im April, dass sich Hacker Zugang zu den Computernetzwerken verschafft hätten. Der Angriff sei allerdings bereits vier Monate zuvor verübt worden. - Das OPM ist bereits früher das Ziel von Hackerattacken geworden - wie auch das US-Präsidialamt, das Außenministerium und die Bundespost.

FIFA räumt Millionenzahlung an irischen Verband ein :

Der Fußball-Weltverband FIFA hat eine Zahlung von fünf Millionen Dollar an den irischen Verband FAI als Kompensation für die verpasste WM-Teilnahme 2010 eingeräumt. In einem der britischen Zeitung "The Guardian" vorliegenden Statement teilt die FIFA mit, dass die Summe als Darlehen für den Bau eines Stadions vorgesehen war. Die FIFA habe später entschieden, den Betrag abzuschreiben. Irlands Verbandspräsident John Delaney hatte eine Zahlung der FIFA zuvor öffentlich gemacht. Das Land war 2009 im Playoff-Rückspiel in Frankreich mit 1:1 nach Verlängerung unglücklich ausgeschieden. Der irische Verband hatte daraufhin beantragt, als 33. Teilnehmer zur WM in Südafrika zugelassen zu werden, war damit aber gescheitert. - Ex-Bundesinnenminister Otto Schily hält die Vergabe der WM 2006 an Deutschland für sauber. Schily sagte der "Bild"-Zeitung, die Bundesrepublik habe mit ihrer Bewerbung das Exekutivkomitee der FIFA überzeugt. Er halte es daher für ausgeschlossen, dass Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes versucht haben sollten, das Komitee durch "unlautere Mittel zu beeinflussen".

Auch Huthi-Rebellen stimmen UN-Friedengesprächen für den Jemen zu:

Im jemenitischen Bürgerkrieg haben beide Seiten ihre Teilnahme an den geplanten UN-Friedengesprächen angekündigt. Ein Mitglied des Politbüros der Huthi-Rebellen sagte der Nachrichtenagentur Reuters, man werde Vertreter nach Genf schicken und ohne Vorbedingungen die Bemühungen der Vereinten Nationen unterstützen. Am Mittwoch hatte bereits die ins Exil getriebene Regierung von Präsident Abd-Rabbu Mansur Hadi zugestimmt. Die Gespräche sollen am 14. Juni beginnen. Der UN-Sondergesandte Ismail Ould Cheikh Ahmed hatte das Treffen in wochenlanger Pendeldiplomatie organisiert. - Ungeachtet der Friedensbemühungen halten die Auseinandersetzungen im Jemen an: Die von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz flog nach Augenzeugenberichten Luftangriffe gegen Huthi-Stellungen in Taes im Südwesten, in Hamsa in der Provinz Ibb sowie in der zentralen Provinz Dhamar.

Schiffswrack auf dem Jangtse wird geborgen:

Nach der Schiffskatastrophe auf dem Jangtse in Zentralchina mit voraussichtlich mehr als 440 Toten ist das Wrack mit Kränen gedreht und aufgerichtet worden. Das Touristenschiff "Stern des Orients" soll danach aus dem Wasser gehoben werden, um die Suche nach den Leichen im Rumpf zu erleichtern, wie die Bergungskräfte berichteten. Das Schiff war am Montagabend mit 456 Menschen an Bord bei Jianli in der Provinz Hubei im Sturm gekentert. - Nur 14 Menschen überlebten die schlimmste Schiffskatastrophe in China in fast sieben Jahrzehnten. Das Verkehrsministerium räumte inzwischen ein, dass die Chance, noch vermisste Insassen zu retten, "immer geringer" werde.

Die Redaktion empfiehlt

WWW-Links

Audio und Video zum Thema