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Nachrichten

05.02.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:11

Nachrichten von Freitag, 5. Februar 2016 – langsam gesprochen als MP3

Saudis bereit für Bodenoffensive in Syrien :

Saudi-Arabien ist bereit, sich an einer Bodenoffensive gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien zu beteiligen. Ein Berater des saudischen Verteidigungsministeriums erklärte, wenn die von den USA angeführte Anti-IS-Koalition sich entscheide, eine solche Militäraktion zu starten, wäre das Königreich dabei. Brigadegeneral Ahmed Asseri wies im Fernsehsender Al-Arabija zudem darauf hin, dass die Streitkräfte des Landes seit 2014 mehr als 190 Luftwaffeneinsätze in Syrien geflogen seien. Für einen Sieg über den IS sei es aber notwendig, Luftangriffe und Einsätze von Bodentruppen zu kombinieren, meinte er weiter. Das US-Außenministerium wollte die Angaben nicht kommentieren.

Zehntausende fliehen vor Kämpfen in Nordsyrien:

In Syrien sind nach dem Vormarsch assadtreuer Regierungstruppen im Norden des Landes wieder Zehntausende Menschen auf der Flucht. Das berichtet die oppositionsnahe "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte". Die benachbarte Türkei rechnet nach eigenen Angaben mit der Ankunft von bis zu 70.000 neuen Flüchtlingen an ihrer Grenze. Wie der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu mitteilte, warten bereits 10.000 Flüchtlinge vor dem Grenzübergang in Kilis. Unterstützt von russischen Luftangriffen rückten syrische Soldaten in den vergangenen Tagen auf von Rebellen gehaltene Orte und Stadtviertel der Großstadt Aleppo vor und schnitten die wichtigste Nachschubroute der Rebellen zur türkischen Grenze ab.

Ausreise kranker DW-Reporterin aus China gefordert :

Menschenrechtsgruppen haben die sofortige Ausreise der erkrankten chinesischen Journalistin und Deutsche-Welle-Mitarbeiterin Gao Yu zur medizinischen Behandlung nach Deutschland gefordert. Entsprechende Appelle richteten die Organisationen Reporter ohne Grenzen, Human Rights in China sowie Amnesty International an die Regierung in Peking. Die 71-jährige renommierte Reporterin leidet an chronischen Herzproblemen und einer Erkrankung der Lymphknoten. Die Bundesregierung und die DW setzen sich seit Wochen dafür ein, dass die Regimekritikerin das Land verlassen kann. Nach internationalem Druck hatte ein chinesisches Berufungsgericht im November der wegen "Verrats von Staatsgeheimnissen" zu sieben Jahren Gefängnis verurteilten Journalistin aus gesundheitlichen Gründen Haftverschonung gewährt.

Verschwundene Hongkonger Buchhändler in chinesischer Haft:

Drei Monate nach dem rätselhaften Verschwinden von fünf Hongkonger Buchhändlern hat die chinesische Polizei auch die Inhaftierung der restlichen drei Vermissten bestätigt. Den Mitarbeitern des chinakritischen Verlags Mighty Current würden "illegale Aktivitäten" in China vorgeworfen, berichtet die Hongkonger Polizei unter Hinweis auf die Behörden in Südchina. Lui Por, Cheung Chi Ping und Lam Wing Kee sowie der im Januar im chinesischen Staatsfernsehen vorgeführte Gui Minhai waren von Reisen in den Süden Chinas und nach Thailand nicht zurückgekehrt. Der 65-jährige Verleger Lee Bo verschwand Ende Dezember vermutlich direkt aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong. Hintergrund der Verschleppungen ist wohl das vom Verlag geplante Buch über eine ehemalige Geliebte des chinesischen Präsidenten Xi Jinping.

TV-Duell zwischen den Demokraten Hillary Clinton und Bernie Sanders :

Die beiden Bewerber im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten haben sich zwei Stunden lang einen harten Schlagabtausch in Durham im Bundesstaat New Hampshire geliefert. Nach ihrem hauchdünnen Sieg bei der ersten Vorwahl in Iowa für die Kandidatur warf Ex-Außenministerin Hillary Clinton ihrem linksgerichteten Rivalen Bernie Sanders eine unrealistische Politik vor. Sanders konterte in der TV-Debatte des Senders MSNBC, seine Vorschläge wie die Abschaffung von Studiengebühren an staatlichen Universitäten werde er mit einer Steuer auf Finanzspekulationen bezahlen. Es sei nun an der Zeit, dass "die Wall Street der Mittelschicht hilft", sagte er. In New Hampshire findet am nächsten Dienstag die zweite Vorwahl statt. Meinungsforscher sehen den 74-jährigen Senator aus Vermont vorne.

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