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Langsam gesprochene Nachrichten

05.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:39

Nachrichten von Freitag, 5. Januar 2018 – langsam gesprochen als MP3

Apple will Sicherheitslücken mit Software-Update schließen:

Von den bekanntgewordenen Sicherheitslücken auf IT-Chips sind auch Apple-Geräte betroffen. Ein Software-Update für den eigenen Internet-Browser Safari solle diese Einfallstore für Hacker in Kürze schließen, teilte der US-Konzern mit. Es werde in den nächsten Tagen bereitgestellt. Das Update soll die Schwachstelle mit dem Namen "Spectre" auf Mikroprozessoren von Intel, AMD und ARM beheben, mit der über Internet-Browser sensible Daten gestohlen werden könnten. Vor der zweiten Sicherheitslücke, die nur Intel-Chips betrifft, seien die Apple-Geräte nach den jüngsten Updates bereits geschützt. Experten hatten zuvor zwei Schwachstellen auf Mikroprozessoren entdeckt. Neben "Spectre" betrifft die Sicherheitslücke namens "Meltdown" den Angaben zufolge nur Chips des Branchenführers Intel. 

 

Nordkorea nimmt Gesprächsangebot des Südens an:

Nordkorea hat nach Angaben Südkoreas das Angebot für ein erstes Treffen von Regierungsvertretern beider Seiten seit rund zwei Jahren angenommen. Bei den Gesprächen am 9. Januar solle es unter anderem um die Teilnahme einer nordkoreanischen Delegation an den olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar gehen, teilte das Ministerium für Wiedervereinigung in Seoul mit. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte in seiner Neujahrsansprache der südkoreanischen Regierung überraschend ein Gesprächsangebot gemacht und auch die Teilnahme an den Winterspielen in Aussicht gestellt.

 

USA verschärfen Sanktionen gegen Iran:

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat neue Sanktionen gegen fünf iranische Organisationen verhängt, denen sie eine Beteiligung am Raketenprogramm des Landes vorwirft. Das teilte das US-Finanzministerium in Washington mit. Die Strafmaßnahmen seien gegen wichtige Akteure des iranischen Raketenprogrammes gerichtet, erklärte Finanzminister Steven Mnuchin. Er bekräftigte, dass die neuen Sanktionen nicht im Zusammenhang mit den derzeitigen Protesten in Iran stünden. Gleichzeitig kündigte er weitere Sanktionen wegen Menschenrechtsrechtsverletzungen an. Außerdem beantragten die USA eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats wegen der aktuellen Entwicklung in der Islamischen Republik.

 

Perus Ex-Präsident Fujimori ist frei:

Der frühere peruanische Staatschef Alberto Fujimori ist nach seiner Begnadigung aus der Haft entlassen worden. Er konnte ein Krankenhaus in Lima, in dem er wegen Herzproblemen behandelt wurde, als freier Mann verlassen. Fujimori wurde wegen Menschenrechtsverletzungen, Bestechung und des Einsatzes von Todesschwadronen zu einer Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt. Seine Begnadigung durch Präsident Pedro Pablo Kuczynski ist umstritten und löste Protestkundgebungen im Inland und heftige Kritik auch im Ausland aus. 

 

Trump-Regierung plant Ölbohrungen vor fast der gesamten US-Küste:

US-Präsident Donald Trump will die Offshore-Bohrungen nach Öl und Gas vor nahezu allen US-Küsten erlauben. Zum ersten Mal seit mehr als drei Jahrzehnten sollen auch vor Kalifornien neue Bohrlizenzen vergeben werden. Auch geschützte Areale im Atlantik und der Arktis sind betroffen. Mehr Arbeitsplätze, wirtschaftliche Sicherheit und Milliardeninvestitionen, mit diesen Argumenten preist US-Innenminister Ryan Zinke den Regierungsplan an. Er sei Teil der von Präsident Trump ausgegebenen Leitlinie "America First". Es handele sich um einen Entwurf, noch sei nichts endgültig beschlossen, erklärte Zinke ergänzend. Kritiker, auch aus den Reihen der Republikaner, reagierten entsetzt. Die Umweltorganisation Sierra Club warf der Regierung vor, mehr auf die Industriellen zu hören, die ihnen den Wahlkampf finanziert hätten, als auf die Bürger.

 

Elf Tote bei Selbstmordanschlag in Kabul:

Bei einem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach neuen Angaben mindestens elf Menschen getötet worden. Nach Agenturberichten sprengte sich ein Selbstmordattentäter in der Nähe einer Demonstration und unmittelbar neben einer Gruppe von Sicherheitskräften in die Luft. Offenbar gab es auch Opfer bei den Teilnehmern der Kundgebung. Die Demonstranten protestierten gegen den Tod eines Ladenbesitzers bei einer Razzia der Polizei gegen Alkohol- und Drogenschmuggel. Der Attentäter soll mit einer Polizei- oder Armeeuniform getarnt in das Zentrum von Kabul gelangt sein und dort seinen Sprengsatz gezündet haben. Inzwischen behauptete die IS-Terrormiliz über die ihr nahestehende Agentur Amaq, hinter dem Anschlag zu stecken.

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