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Nachrichten

04.11.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:49

Nachrichten von Mittwoch, 4. November 2015 – langsam gesprochen als MP3

Historisches Treffen der Präsidenten Chinas und Taiwans:

Erstmals seit dem Ende des Bürgerkriegs 1949 wollen die Staatschefs von China und Taiwan zu einem direkten Gespräch zusammenkommen. Das historische Treffen zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und Taiwans Staatschef Ma Ying Jeou sei für Samstag in Singapur geplant, bestätigte die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Es gehe darum, den Frieden und den Status quo zu festigen, hieß es in Taipeh. Es sei nicht vorgesehen, Abkommen zu unterzeichnen oder gemeinsame Erklärungen abzugeben. China betrachtet die dem Festland vorgelagerte Insel Taiwan seit der Revolution als abtrünnige Provinz und strebt eine Wiedervereinigung zu seinen Bedingungen an. Die Partei von Ma verfolgt eine pro-chinesische Politik, liegt im Vorfeld der Präsidenten- und Parlamentswahl im Januar aber hinter der Opposition, die für die Unabhängigkeit eintritt.

Gemeinsame Militärübung von Russland und USA in Syrien:

Die USA und Russland haben erfolgreich ein Verfahren getestet, mit dem ihre Kampfpiloten bei Einsätzen über Syrien direkt miteinander Kontakt aufnehmen können. Das bestätigten ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums und der russische General Andrej Kartapolow. Zudem informierten sich Russland und Israel fortlaufend gegenseitig über die Lage im syrischen Luftraum, hieß es.

Ägyptische Polizisten durch Bombe auf Sinai getötet:

Durch einen Autobombenanschlag sind auf der Sinai-Halbinsel mindestens drei ägyptische Polizisten getötet worden. Zudem seien durch die Explosion in der nördlichen Provinzhauptstadt Al-Arisch mehrere Menschen schwer verletzt worden, berichtete das Staatsfernsehen in Kairo. Die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) bekannte sich zu dem Selbstmordattentat. - Präsident Abdel Fattah al-Sisi sprach von einer ernsthaften Bedrohung durch islamistische Terroristen. Die NATO forderte er zu einem verstärkten Engagement im benachbarten Libyen auf, wo immer mehr ausländische Kämpfer zusammengezogen und Waffen angehäuft würden.

Deutscher NATO-General fordert Ausweitung des Afghanistan-Einsatzes :

Die NATO sollte nach Einschätzung von General Hans-Lothar Domröse Afghanistan wieder stärker durch Luftangriffe und Aufklärungserkenntnisse unterstützen. Der zweithöchste deutsche Kommandeur bei dem Bündnis wies am Rande einer Militärübung im spanischen Saragossa darauf hin, dass die afghanische Luftwaffe noch sehr schwach sei. Zudem verfügten die Afghanen bei weitem nicht über die Aufklärungserkenntnisse der NATO, die das Bündnis etwa durch Drohnen sammele. - Domröse sprach von einer ernüchternden Lage am Hindukusch. Zudem bestehe die Gefahr, dass die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sich in Afghanistan einniste.

Frontex-Chef: Irreguläre Zuwanderer notfalls inhaftieren:

Der Chef der EU-Grenzschutzagentur Frontex, Fabrice Leggeri, erwartet einen weiteren Anstieg der Flüchtlingszahlen in der EU. Seine Agentur habe in diesem Jahr schon "mehr als 800.000 irreguläre Grenzübertritte" registriert, sagte Leggeri der "Bild"-Zeitung. Aber noch immer machten sich viele Menschen aus Krisenregionen Richtung Europa auf den Weg. Er rief zudem die EU-Staaten auf, Zuwanderer ohne Anspruch auf Asyl schnell in ihre Heimatländer abzuschieben und sie "notfalls zu inhaftieren", um ihre Rückführung zu gewährleisten. Nach EU-Recht sei es möglich, irreguläre Zuwanderer für bis zu 18 Monate in Haft zu nehmen, um die Rückführung zu organisieren. - Griechenland begann mit der geplanten Umverteilung von Migranten auf andere EU-Länder.

VW hat auch bei CO2- und Verbrauchsangaben gelogen :

Volkswagen hat nicht nur bei Abgaswerten getrickst, sondern auch zu niedrige CO2- und Verbrauchsangaben gemacht: Dies sei bei internen Untersuchungen festgestellt worden, gab der deutsche Autobauer bekannt. Betroffen seien rund 800.000 Fahrzeuge - überwiegend Dieselautos - von VW und den Konzerntöchtern Audi, Skoda und Seat. Die Kosten, die VW durch das neue Problem entstünden, würden auf zwei Milliarden Euro geschätzt, teilte ein Sprecher mit. Im September hatte Volkswagen einräumen müssen, dass bei elf Millionen Diesel-Fahrzeugen weltweit eine Software eingebaut worden war, die bei Tests für deutlich niedrigere Stickoxid-Werte sorgte als auf der Straße.

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