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Langsam gesprochene Nachrichten

04.07.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Nordkorea testet offenbar erneut Rakete:

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben erneut eine Rakete getestet. Das kommunistische Land habe eine "nicht identifizierte ballistische Rakete" von einem Stützpunkt in der Provinz Nord Phyongan abgefeuert, die anschließend ins Meer gestürzt sei, teilten die südkoreanischen Streitkräfte mit. Nordkorea hatte die internationale Gemeinschaft zuletzt mehrfach mit Raketentests provoziert und mit den Tests gegen Sanktionen des UN-Sicherheitsrats verstoßen. Kurz vor dem Test hatte Chinas Botschafter bei den Vereinten Nationen vor möglichen "katastrophalen" Folgen einer weiteren Eskalation der Krise mit Nordkorea gewarnt. Liu Jieyi sagte, der Konflikt könne "außer Kontrolle geraten", wenn es nicht gelinge, die Spannungen zwischen Pjöngjang und Washington abzubauen.

 

Chinas Präsident will Beziehungen zu Deutschland vertiefen:

Vor seinem Deutschland-Besuch anlässlich des G-20-Gipfels hat Chinas Präsident Xi Jinping eine Vertiefung der Partnerschaft mit der Bundesrepublik angeboten. In einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt" plädiert Xi dafür, die Zusammenarbeit auf Gebieten wie "Innovation, Internet, intelligente Fertigung, Finanzwesen, Energie, Umweltschutz und ökologische Entwicklung" zu intensivieren. Als zweit- beziehungsweise viertgrößte Volkswirtschaft der Welt sollten China und die Bundesrepublik aber auch Verantwortung für Frieden, Stabilität und Wohlstand übernehmen. Nach Xis Angaben betrug das bilaterale Handelsvolumen im vergangenen Jahr 170 Milliarden Euro. Damit sei die Volksrepublik erstmals auch Deutschlands wichtigster Handelspartner. Zudem seien die gesellschaftlichen Beziehungen immer enger geworden. Inzwischen studierten mehr als 40.000 Chinesen in der Bundesrepublik. Gleichzeitig lebten in China 30.000 deutsche Experten sowie 8200 deutsche Studenten, so Xi.

 

Bundespräsident Steinmeier übt harte Kritik an US-Präsident Trump:

Kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Wenn jeder nur nach dem besten Deal suche, dann würden am Ende alle verlieren, sagte Steinmeier der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Er warnte vor den Folgen, die die außenpolitische Strategie Trumps haben könnte. Über diese Veränderungen sei er sehr besorgt . Gleichzeitig forderte Steinmeier die Europäer zu Geschlossenheit auf. Der Bundespräsident sagte wörtlich: "Wir können uns jetzt entscheiden, ob wir Spieler am Schachbrett der internationalen Politik sein wollen." Europa werde zur Spielfigur, wenn es sich nicht zusammenreiße. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird nach Angaben der Bundesregierung einen Tag vor Beginn des G20-Gipfels am Freitag mit Trump zusammenkommen.

 

Bundesregierung erwägt nach Busunglück höhere Bußgelder für Gaffer:

Angesichts der Vorfälle beim schweren Busunfall in Bayern erwägt Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, das Bußgeld für Gaffer zu erhöhen. Es sei unverantwortlich und beschämend, wenn auf der Gegenfahrbahn die Geschwindigkeit drastisch vermindert werde, um zu sehen, was passiert sei, sagte er im deutschen Fernsehen. Weil die Rettungsgasse nicht breit genug war, hatten nach Angaben der bayerischen Landesregierung vor allem die großen Einsatzfahrzeuge Zeit verloren. Auf der Gegenfahrbahn hätten zudem einige Gaffer beinahe weitere Unfälle verursacht. Beim Brand des Reisebusses auf der Autobahn 9 in Nordbayern waren 18 Menschen in den Flammen gestorben. 30 weitere Reisende wurden verletzt - einige von ihnen schwer.

 

Türkischer Kapitän wirft griechischer Küstenwache Schiffsbeschuss vor:

Der Kapitän eines türkischen Frachtschiffs hat der griechischen Küstenwache vorgeworfen, mehrere Schüsse auf sein Schiff abgefeuert zu haben. Das türkische Außenministerium sprach von einem "empörenden" Vorfall. Die griechische Polizei teilte mit, nach einem anonymen Hinweis, wonach das Schiff Drogen transportiere, seien "Warnschüsse" abgefeuert worden. Der Kapitän sagte dem Sender CNN Turk, die Küstenwache habe ihn aufgefordert, sein Schiff zur Überprüfung in den Hafen von Rhodos zu fahren. Er habe sich aber geweigert. Daraufhin sei sein Frachter beschossen worden. Es gebe 16 Einschusslöcher.

 

Britischer Teenager für Anschlagsplanung zu lebenslanger Haft verurteilt:

In Großbritannien ist ein 19-jähriger Islamist wegen eines geplanten Bombenanschlags auf ein Konzert von Popstar Elton John zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Haroon S. habe einen "Massenmord" geplant und könne daher frühestens nach 16 Jahren vorzeitig entlassen werden, entschied ein Londoner Gericht. S. hatte sich im April schuldig bekannt, im vergangenen Jahr mehrere Anschläge geplant zu haben. Als Anschlagsziele wählte S. die Oxford Street, eine der wichtigsten Einkaufsstraßen der britischen Hauptstadt, und ein Konzert von Elton John im Hyde Park am 11. September 2016, dem 15. Jahrestag der islamistischen Terroranschläge in den USA, aus. Das Konzert besuchten rund 50.000 Zuschauer.

 

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