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Nachrichten

04.05.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 09:06

Nachrichten von Montag, 4. Mai 2015 – langsam gesprochen als MP3

Nach Erdbeben: Nepal braucht Hubschrauber:

Die Regierung Nepals benötigt nach eigenen Angaben dringend weiter Hubschrauber um die hunderttausenden notleidenden Menschen nach dem schweren Erdbeben zu versorgen. Es seien gut 30 Maschinen im Einsatz, benötigt würde die doppelte oder dreifache Zahl, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Kathmandu. Während sich die Situation in der Hauptstadt neun Tage nach dem Beben der Stärke 7,8 entspannt hat, warten in abgelegenen Regionen des Himalaya-Staates die Menschen weiter auf Hilfe. Informationsminister Minendra Rijal, sagte, in Kathmandu würden keine ausländischen Helfer mehr benötigt. Sie sollten nach Hause fahren.

Anschlag auf islamkritische Ausstellung in Texas :

Im US-Bundesstaat Texas sind zwei Verdächtige erschossen worden, die einen Anschlag auf eine Ausstellung von Mohammed-Karikaturen verüben wollten. Die beiden Angreifer hätten das Feuer auf das Curtis Culwell Center in Garland - einem Vorort von Dallas - eröffnet, in dem die Veranstaltung stattfand, teilten Sicherheitskräfte dem örtlichen Fernsehsender WFAA mit. Polizisten hätten die beiden Männer erschossen. Bei dem Schusswechsel wurde ein Polizist verletzt. Gastgeber der Veranstaltung war die New Yorker American Freedom Defense Initiative, eine Organisation, die als extrem rechts und anti-islamisch gilt. Als Redner war der niederländische Islamkritiker und Rechtspopulist Geert Wilders eingeladen. Satirische Abbildungen des Propheten Mohammed werden von vielen Muslimen als extrem beleidigend empfunden.

Gespräche über Waffenruhe in Afghanistan ohne Einigung :

Gespräche zwischen Vertretern der Regierung Afghanistans und der aufständischen Taliban über eine Waffenruhe sind ergebnislos geblieben. Dies teilte ein Taliban-Sprecher der Agentur Reuters nach dem Treffen im Golfemirat Katar mit. Die Taliban würden die Kämpfe nicht einstellen, solange noch ausländische Soldaten in Afghanistan seien. Seit dem Abzug der meisten internationalen Truppen sind die Kämpfe in Afghanistan wieder eskaliert. Die radikal-islamischen Aufständischen stießen bei einer Offensive im Norden bis zur Stadtgrenze von Kundus vor.

Ausschreitungen bei Anti-Rassismus-Kundgebung in Tel Aviv:

In Israel ist es bei einer Demonstration äthiopischstämmiger Juden gegen Rassismus und Polizeigewalt erneut zu Zusammenstößen gekommen. Drei Tage nach Ausschreitungen in Jerusalem lieferten sich Teilnehmer eines Protestmarschs in Tel Aviv Straßenschlachten mit Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Blendgranaten und Wasserwerfer ein. Mehr als 40 Beamte und Demonstranten wurden verletzt. Auslöser der Proteste waren Berichte über einen Übergriff auf einen Israeli äthiopischer Herkunft. Der Mann gab an, von Beamten angegriffen worden zu sein, weil sie ihn für einen Einwanderer ohne gültige Papiere hielten. Zuvor hatte ein Video für Empörung gesorgt, das zeigt, wie Polizisten einen äthiopischstämmigen Soldaten schlagen.

Deutscher Beamtenbund rät GDL zu einer Schlichtung:

Angesichts des bevorstehenden neuen Streiks der Lokführer wächst der Druck auf die Gewerkschaft GDL, einem Schlichtungsverfahren zuzustimmen. Auch der Deutsche Beamtenbund, dem die Lokführer-Gewerkschaft angehört, sprach sich dafür aus. Zuvor hatte die Bahn mitgeteilt, sie habe die GDL zu einer Schlichtung aufgefordert. Bislang sei die Gewerkschaft nicht darauf eingegangen. Die GDL will den Schienenverkehr in Deutschland für fast eine Woche lahmlegen. Schon von Montag 15.00 MESZ an sollen keine Güterzüge mehr rollen. Der Personenverkehr soll von Dienstagnacht bis Sonntagmorgen bestreikt werden.

"Nachtwölfe" mit Motorrädern nach Deutschland eingereist:

Rund eine Woche nach dem Start ihrer umstrittenen "Siegestour" sind Mitglieder des russischen Motorradclubs "Nachtwölfe" in Deutschland eingereist. Eine kleine Gruppe passierte den deutsch-österreichischen Grenzübergang Bad Reichenhall. Die Tour der kremlnahen Gruppe aus Anlass des 70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs soll am 9. Mai in Berlin enden. Russland begeht dann den Tag des Sieges über Hitlerdeutschland. Die Mitglieder des Motorradclubs wollen auch die Gedenkstätte im früheren KZ Dachau besuchen. Deutschland hatte die Visa einiger Biker annulliert, mindestens drei Rocker wurden abgewiesen. Russland protestierte und forderte von der Bundesregierung eine Erklärung.

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