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Nachrichten

04.03.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Nach dem schweren Zugunglück im Süden Polens hat sich die Zahl der Todesopfer auf 15 erhöht. Mehr als 50 weitere Menschen wurden nach jüngsten Angaben verletzt. Laut Medienberichten waren am Samstagabend in der Stadt Szeczekociny zwei Züge frontal ineinandergerast. Offenbar war einer der Züge auf der Strecke zwischen Warschau und Krakau auf ein falsches Gleis geraten. Die Ursache hierfür ist noch unklar. Ministerpräsident Donald Tusk eilte noch in der Nacht zum Unglücksort. Er sprach von der schlimmsten Zugkatastrophe in Polen seit Jahren.

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In Russland sind rund 110 Millionen Menschen aufgerufen, den Nachfolger von Staatsoberhaupt Dmitri Medwedew zu wählen. Klarer Favorit unter den insgesamt fünf Kandidaten ist der derzeitige Regierungschef Wladimir Putin, der von 2000 bis 2008 schon einmal Präsident war. Weil die Verfassung mehr als zwei Amtszeiten in Folge verbietet, konnte er anschließend nicht noch einmal zur Wahl antreten. Nach einer Verfassungsänderung wird der neue Kreml-Chef  erstmals für sechs Jahre gewählt. Bisher war eine Amtszeit nur vier Jahre lang. Die Abstimmung findet unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen und einem massiven Beobachtereinsatz statt. Die Opposition befürchtet Wahlfälschungen im großen Stil. Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärte, Deutschland werde seine strategische Partnerschaft mit Moskau auch unter dem künftigen Präsidenten fortsetzen.

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Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Multimillionär Mitt Romney den nächsten Sieg geholt. Romney gewann die Vorwahlen im nordwestlichen Bundesstaat Washington. Nach Angaben des Nachrichtensenders CNN ist der zweite Platz noch umkämpft zwischen dem christlich-konservativen Ex-Senator Rick Santorum und dem texanischen Kongressabgeordneten Ron Paul. Der Erfolg in Washington ist Romneys siebter Sieg bei einer Vorwahl und der vierte Triumph in Folge. Eine Vorentscheidung, wer den demokratischen Präsidenten Barack Obama im November herausfordert, wird vom "Super-Dienstag" in der nächsten Woche erwartet. Dann finden Vorwahlen in gleich zehn Bundesstaaten statt, darunter in Ohio, Georgia und Massachusetts. Im wichtigen Staat Ohio liegt Romney laut Meinungsumfragen hinter seinem schärfsten Konkurrenten Santorum zurück.

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Aus der am Freitag abgehaltenen Parlamentswahl im Iran wird wahrscheinlich ein Bündnis von Konservativen um Parlamentspräsident Ali Laridschani als Sieger hervorgehen. Das Laridschani-Bündnis pflegt enge Beziehungen zum religiösen Führer und Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei. Als großer Wahlverlierer gilt das Lager um Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Konservative Gegenspieler des Staatschefs gewannen mindestens 102 der 197 bislang vergebenen Parlamentssitze. Sollte sich dieser Trend bei den insgesamt 290 zu besetzenden Mandaten bestätigen, droht Ahmadineschad stärkerer Gegenwind im Parlament. Das Endergebnis dürfte Anfang der Woche veröffentlicht werden. Vor allem in größeren Städten wie der Hauptstadt Teheran mit etwa fünf Millionen wahlberechtigten Bürgern dauert die Auszählung noch an.

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China will seine Militärausgaben weiter erhöhen. Der Verteidigungsetat werde in diesem Jahr um gut elf Prozent auf umgerechnet mehr als 80 Milliarden Euro steigen, teilte ein Sprecher des Nationalen Volkskongresses in Peking mit. Bereits im vergangenen Jahr war der chinesische Militär-Haushalt um fast 13 Prozent gewachsen. Die USA und Japan sowie andere Nachbarstaaten Chinas beobachten den Aufstieg des Landes zur Militärmacht mit Argwohn. Hintergrund sind unter anderem Territorialstreitigkeiten in der Region. Nach Einschätzung der US-Regierung sind die tatsächlichen Militärausgaben Pekings deutlich höher als offiziell angegeben, weil viele Aufwendungen in anderen Haushaltsposten enthalten seien.

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ZUM SPORT: In der Fußball-Bundesliga hat der Deutsche Meister Borussia Dortmund seinen Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausgebaut. Die Elf von Trainer Jürgen Klopp besiegte Mainz mit 2:1. Verfolger München verlor in Leverkusen 0:2. Die weiteren Ergebnisse vom Samstag: Berlin - Bremen 1:0; Freiburg - Schalke 2:1; Hannover - Augsburg 2:2; Kaiserslautern - Wolfsburg 0:0 und Hamburg - Stuttgart 0:4. Im Boxen bleibt Wladimir Klitschko Weltmeister der Verbände WBO, IBF und WBA. Der 35 Jahre alte Ukrainer bezwang bei einem Schwergewichts-Kampf in Düsseldorf den Franzosen Jean-Marc Mormeck durch K.o. in der vierten Runde.

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