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Nachrichten

03.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:42

Nachrichten von Freitag, 3. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

Merkel hält Festrede zum Tag der Deutschen Einheit:

In Hannover finden an diesem Freitag die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit statt. Unter den 1.500 geladenen Gästen werden auch Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel sein. Merkel hält auch die Rede beim Festakt. Am Donnerstag bereits hatte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil als amtierender Bundesratspräsident das Bürgerfest eröffnet, zu dem rund 500.000 Besucher aus ganz Deutschland erwartet werden.

Britischer Premier Cameron auf Stippvisite in Afghanistan :

Der britische Premierminister David Cameron ist zu einem Besuch in Afghanistan eingetroffen. Nach Agenturberichten ist eine Begegnung mit dem neuen afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani in Kabul geplant. Cameron ist damit der erste ausländische Regierungschef, der Ghani nach dessen Amtseinführung trifft.

Türkisches Parlament stimmt Militäreinsatz gegen IS zu:

Das türkische Parlament hat einer Militärintervention gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) im Irak und in Syrien zugestimmt. Die Abgeordneten billigten einen entsprechenden Antrag der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan mit großer Mehrheit. Damit wird die türkische Armee zum Einsatz in den Nachbarstaaten ermächtigt. Ausländischen Truppen wird der Transit durch türkisches Territorium beim Einsatz gegen den IS gestattet. Bislang hat Erdogan noch keine genauen Pläne für einen Militäreinsatz bekanntgegeben. Die IS-Kämpfer setzten trotz der US-geführten Luftangriffe ihren Vormarsch fort und stehen nun vor den Toren der kurdischen Stadt Kobane in Nordsyrien.

Studenten in Hongkong nehmen Gesprächsangebot der Regierung an:

Die Studentenvereinigung in Hongkong nimmt das Gesprächsangebot der Regierung an und setzt auf einen "offenen Dialog" über demokratische Reformen. In einer Erklärung rufen die Studenten aber zugleich dazu auf, die vor einer Woche begonnenen friedlichen Proteste fortzusetzen. Erneut äußerte die Studentenvereinigung scharfe Kritik an Regierungschef Leung Chun-ying. Dieser habe seine Integrität verspielt und das Vertrauen der Bürger missbraucht. "Sein Rücktritt ist nur eine Frage der Zeit", hieß es. Leung hatte zuvor seinen Rücktritt abgelehnt, sich aber gleichzeitig zu einem Dialog mit den Vertretern der Protestbewegung bereit erklärt. Der Regierungschef hatte seine Verwaltungschefin Carrie Lam, die Nummer Zwei in Hongkong, als Verhandlungspartnerin ernannt.

US-Behörden sehen Ebola-Risiko für bis zu hundert Kontaktpersonen:

Im Ebola-Fall in den USA haben deutlich mehr Menschen als bisher angenommen direkten oder indirekten Kontakt mit dem infizierten Mann und seiner Familie gehabt. Statt der zuletzt angenommenen 18 Personen könnten es bis zu 100 gewesen sein, teilte die texanische Gesundheitsbehörde mit. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC sind vier Menschen in Quarantäne, sie zeigen aber keine Symptome. Die Behörde forderte die Krankenhäuser auf, Lehren aus dem Vorgehen in Dallas zu ziehen. Der aus Liberia eingereiste Mann war zunächst mit Antibiotika nach Hause geschickt worden, obwohl er bei einer Krankenschwester angab, aus dem Ebola-Krisenherd Westafrika gekommen zu sein.

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