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Nachrichten

03.10.2012 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Mit einem zentralen Festakt in der Münchner Staatsoper wird an diesem Mittwoch der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Anlässlich des 22. Jahrestages der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wird die gesamte politische Spitze Deutschlands in der bayerischen Landeshauptstadt erwartet, darunter Bundespräsident Joachim Gauck, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Kanzlerin Angela Merkel. München ist in diesem Jahr Gastgeber der zentralen Einheitsfeier und eines Bürgerfestes, weil das Bundesland Bayern derzeit den Vorsitz des Bundesrats innehat. Am 1. November übernimmt Baden-Württemberg für ein Jahr den Vorsitz.

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Bundesweit öffnen an diesem Mittwoch wieder mehr als 600 Moscheen ihre Tore, um Besuchern einen Einblick in den Glauben und die Kultur der Muslime in Deutschland zu geben. Der "Tag der offenen Moschee" steht in diesem Jahr unter dem Motto "Islamische Kunst und Kultur". Die alljährlich am Tag der Deutschen Einheit stattfindende Aktion gibt es bereits seit 1997. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums leben in Deutschland rund 4,3 Millionen Muslime.

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Syrien eindringlich zur Abkehr vom Einsatz schwerer Waffen gegen Zivilisten aufgerufen. Bei einem Gespräch mit Ban in New York habe der syrische Außenminister Walid al Moallem "sehr genau zugehört" und versprochen, diese Botschaft der Führung in Damaskus zu überbringen, teilte der stellvertretende UN-Generalsekretär Jan Eliasson mit. Nach dem Willen der Vereinten Nationen müsse der erste Schritt zur Eindämmung der Gewalt von der syrischen Regierung ausgehen, danach solle ein ähnlicher Schritt der Opposition erfolgen, sagte Eliasson weiter. Dies würde die "Chancen erhöhen, dass auf politischer Ebene Bewegung" in die Sache komme. Zudem kündigte Eliasson an, dass der internationale Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi ab der kommenden Woche von Kairo aus arbeiten werde.

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Die Europäische Union hat den Verlauf der Parlamentswahl in der Kaukasus-Republik Georgien gelobt. Zugleich gratulierte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton dem oppositionellen Bündnis "Georgischer Traum" des Milliardärs Bidsina Iwanischwili zum Wahlsieg. Die EU wolle die enge Zusammenarbeit mit dem Land fortsetzen, erklärten Ashton und der EU-Kommissar für Nachbarschaftspolitik, Stefan Füle, in Brüssel. Der 56 Jahre alte Iwanischwili kündigte an, er wolle das Amt des Regierungschefs übernehmen. Der georgische Staatspräsident Michail Saakaschwili hatte zuvor die Niederlage seiner Partei eingestanden.

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Die deutsche Regierung hat die Vorschläge einer Brüsseler Expertengruppe zur Reform des Bankensystems begrüßt. Die Empfehlungen der vom finnischen Notenbank-Chef Erkki Liikanen geführten Kommission seien ein wichtiger Beitrag zur weiteren Stabilisierung der Finanzmärkte, erklärte das Finanzministerium in Berlin. Nach den Vorschlägen der Liikanen-Kommission sollen die Banken die riskantesten Teile ihres Investmentbankings abtrennen, um Kundengelder vor Spekulationen zu schützen. Auch sollen die Steuerzahler in Zukunft nicht mehr für milliardenschwere Bankenrettungen geradestehen müssen.

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