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Nachrichten

03.06.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:57

Nachrichten von Freitag, 3. Juni 2016 – langsam gesprochen als MP3

Frankreich nennt Einzelheiten zur IS-Schläferzelle:

Die Französische Justiz hat bestätigt, dass ein mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) der Polizei in Paris den Plan für einen Anschlag in Düsseldorf verraten hat. Der 28-jährige Syrer Saleh A. hatte sich danach am 1. Februar freiwillig auf einem Kommissariat im Viertel La Goutte d'Or gemeldet. Er habe erklärt, "Informationen über eine Schläferzelle" zu haben, die bereit sei, "in Deutschland zuzuschlagen". Nach Europa kam der Syrer A. 2015 mit einer zweiten Person über die sogenannte Balkan-Route. Die deutschen Sicherheitsbehörden hatten nach Hinweisen aus Frankreich am Donnerstag drei mutmaßliche IS-Kämpfer aus Syrien festgenommen. Sie sollen sich als Flüchtlinge getarnt haben. Das Quartett hatte vom IS den Auftrag bekommen, in der Düsseldorfer Altstadt einen Anschlag zu verüben.

Wütende Reaktionen in der Türkei auf Armenien-Resolution:

Die Armenien-Resolution des Bundestages hat in der Türkei wütende Reaktionen hervorgerufen. Zum Schutz vor anti-deutschen Protesten riegelte die türkische Polizei die Umgebung vor dem deutschen Generalkonsulat in Istanbul ab. Mehrere Dutzend vorwiegend nationalistische Demonstranten protestierten in Sichtweite des Konsulats, auf Transparenten wurde Deutschland als "faschistisch" bezeichnet. Mit überwältigender Mehrheit hatten die Bundestagsabgeordneten die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich am Donnerstag als Völkermord verurteilt. Die türkische Regierung reagierte empört und rief sofort ihren Botschafter aus Berlin zurück. Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach von "ernsten Folgen" für die Beziehungen. - Bei Massenmorden und Deportationen von Armeniern waren 1915 nach Schätzungen bis zu 1,5 Millionen Angehörige der christlichen Minderheit ums Leben gekommen.

Noch immer Vermisste nach Flut in Niederbayern:

Nach dem Hochwasser in Niederbayern mit mindestens sechs Toten sind die Aufräumarbeiten fortgesetzt worden. Zugleich dauern die Such- und Rettungseinsätze im Landkreis Rottal-Inn an. Am Morgen wurden noch immer Personen vermisst. Am Vorabend war das sechste Todesopfer geborgen worden. Bis zum Donnerstagabend gelang es den Helfern, für die betroffenen Orte Simbach am Inn, Triftern und Tann eine fast umfassende Stromversorgung einzurichten. Im Hochwassergebiet am Niederrhein entspannte sich die Lage in der Nacht ein wenig. Die Deiche hielten auch nach den erneuten schweren Regenfällen. Die Stadt Hamminkeln und das benachbarte Isselburg blieben von den Fluten verschont. Der Deutsche Wetterdienst warnte aber vor neuen Niederschlägen mit Unwetterpotenzial.

Clinton greift Trump schwer an :

Im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur hat die demokratische Bewerberin Hillary Clinton bei einem Wahlkampfauftritt in Kalifornien gegen ihren republikanischen Konkurrenten Donald Trump schwerste Geschütze aufgefahren. Die ehemalige Außenministerin wies in San Diego - Sitz eines großen US-Marinestützpunktes - darauf hin, dass der US-Präsident gleichzeitig Oberbefehlshaber der Streitkräfte sei. Trump könne "den Job nicht machen", sagte sie. Seine außenpolitischen Vorstellungen seien "gefährlich unzusammenhängend" und ohnehin eher "eine Serie von bizarren Wutreden". Ein so dünnhäutiger und schnell zu verärgernder Mann dürfe niemals an die Atomwaffen-Codes der USA gelangen. Trump zum Präsidenten zu machen, wäre "ein historischer Fehler".

Prince starb an versehentlicher Schmerzmittel-Überdosis:

Der US-Popstar Prince ist an der versehentlichen Einnahme einer Überdosis des starken Schmerzmittels Fentanyl gestorben. Das teilte der zuständige Gerichtsmediziner im US-Bundesstaat Minnesota mit. Zuvor hatten Medien bereits von einer Überdosis berichtet. Der Sänger habe die Substanz selbst eingenommen, hieß es nun von offizieller Seite. Die Todesursache wurde in der Mitteilung als Unfall deklariert. Das synthetische Opioid Fentanyl wird als Schmerzmittel etwa für Krebspatienten und bei Narkosen verwendet. Die Gefahr einer Überdosierung ist sehr groß. Prince, der als einer der bedeutendsten Popmusiker seiner Zeit galt, war am 21. April im Alter von 57 Jahren gestorben.

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