03.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 03.03.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

03.03.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 3. März 2018 – langsam gesprochen als MP3

UN-Hochkommissar beklagt Kriegsverbrechen in Syrien:

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hat eine Verfolgung der Gewalttaten in Syrien durch den Internationalen Strafgerichtshof verlangt. Bei den Angriffen der Truppen von Präsident Baschar al-Assad auf das Rebellengebiet Ost-Ghuta handele es sich um potenzielle Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, sagte der jordanische Diplomat vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf. Die Täter sollten sich nicht in Sicherheit wiegen. - Wegen der anhaltenden Gewalt sind die etwa 400.000 Zivilisten in Ost-Ghuta seit Monaten nahezu von der Außenwelt abgeschnitten. Es fehlt akut an Lebensmitteln und Medikamenten. Laut UNICEF-Direktor Geert Cappelaere könnte am Sonntag erstmals ein Konvoi mit Hilfsgütern Ost-Ghuta erreichen.

 

SPD zählt Stimmen des "GroKo"-Entscheids aus:

Nach dem Ende des SPD-Mitgliedervotums über eine Neuauflage der großen Koalition mit CDU und CSU beginnt an diesem Samstag im Berliner Willy-Brandt-Haus die Auszählung der Stimmen. 120 ehrenamtliche Helfer sind in der Parteizentrale im Einsatz. Das in ganz Europa mit Spannung erwartete Abstimmungsergebnis soll am Sonntagmorgen verkündet werden. Von dem SPD-Votum hängt ab, ob sich CDU-Chefin Angela Merkel am 14. März im Bundestag wieder zur Kanzlerin wählen lassen kann. Teilnahmeberechtigt waren mehr als 463.000 SPD-Mitglieder. Da die Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl im September auf 20,5 Prozent abgestürzt waren, würden viele Anhänger die SPD lieber in der Opposition sehen. Etliche beklagen zudem den Profilverlust, den die SPD in Bündnissen unter Merkels Führung erlitten habe.

 

Kundgebungen für ermordeten slowakischen Reporter:

In der Slowakei sind tausende Menschen zum Gedenken an den ermordeten Enthüllungsjournalisten Jan Kuciak auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Bratislava nahmen am Freitagabend nach Angaben der Organisatoren rund 25.000 Menschen an einem Marsch teil, Proteste und Trauerkundgebungen gab es auch an anderen Orten. Kuciak war am vergangenen Sonntag in seinem Haus zusammen mit seiner Verlobten erschossen aufgefunden worden. Vor seiner Ermordung hatte der 27-jährige Reporter an einem investigativen Bericht zum Einfluss der italienischen Mafia auf die slowakische Regierung gearbeitet.

 

US-Botschaft in Kuba nur noch mit Notbesetzung:

Nach der rätselhaften Erkrankung von Botschaftsmitarbeitern in Kuba reduzieren die USA ihr Personal dort weiter. Das Außenministerium in Washington erklärte, es verbleibe lediglich eine Kernbesetzung in Havanna, um die nötigsten diplomatischen und konsularischen Aufgaben wahrzunehmen. Alle Angehörigen der Diplomaten seien zurück in die USA gebracht worden. Bereits Ende September hatten die Vereinigten Staaten mehr als die Hälfte ihres Personals aus der Vertretung abgezogen. Zuvor hatten mindestens 24 Botschaftsmitarbeiter oder deren Angehörige über gesundheitliche Schäden berichtet. Demnach litten sie unter Symptomen wie Gehörverlust, Tinnitus, Sehproblemen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Schlafstörungen. Als Ursache zieht das US-Außenministerium ein gezielt von kubanischer Seite in Umlauf gebrachtes Virus in Betracht, auch von mutmaßlichen "Schall-Attacken" war die Rede. Kuba bestreitet alle Vorwürfe.

 

Gewaltiger Wintersturm sucht US-Ostküste heim:

Ein äußerst schwerer Wintersturm hat an der Ostküste der USA zu Überschwemmungen und erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Betroffen sind alle Bundesstaaten von Virginia bis nach Maine ganz im Nordosten der Vereinigten Staaten. Für einige Gebiete Neuenglands sprach der Wetterdienst von einem - so wörtlich - "Ereignis auf Leben und Tod". Die Behörden riefen die Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen. Tausende Flüge wurden gestrichen, das Bahnunternehmen Amtrak stellte den Verkehr zwischen Boston und Washington ein. Auch viele Behörden und Schulen sind geschlossen. In zehntausenden Haushalten fiel der Strom aus.

 

Airbus plant angeblich massiven Stellenabbau:

Der Flugzeugbauer Airbus will wegen Produktionskürzungen laut einem Pressebericht tausende Stellen streichen oder verlegen. Betroffen seien 3600 Jobs vor allem in Bremen, Augsburg, im spanischen Sevilla sowie im britischen Filton, berichtet das französische Magazin "Challenges". Die Werke in Hamburg und Stade könnten ebenfalls betroffen sein, französische Werke hingegen kaum, heißt es. Hintergrund seien die dünne Auftragslage beim weltgrößten Passagierflugzeug A380 und die zeitliche Streckung des Produktionsplans beim Militärtransporter A400M.

 

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