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Nachrichten

03.03.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:50

Nachrichten von Dienstag, 3. März 2015 – langsam gesprochen als MP3

Obama: Irans Atomprogramm zehn Jahre einfrieren:

Eine Einigung im Atomstreit mit dem Iran muss nach den Worten von US-Präsident Barack Obama sicherstellen, dass das Land die Arbeit an seinem Nuklearprogramm für mindestens zehn Jahre einfriert. Falls sich der Iran dazu bereiterklären sollte, wäre dies die beste Sicherheit, dass die Islamische Republik keine Atombombe habe, sagte Obama der Nachrichtenagentur Reuters. Die Atom-Verhandlungen mit dem Iran befinden sich in ihrer entscheidenden Phase. Bis Ende März soll eine Rahmenvereinbarung erzielt werden. In der Schweiz kommt es diese Woche zu einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China und Deutschland. Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung Atomwaffen zu entwickeln. Teheran weist dies zurück.

Netanjahu bestreitet Krise in US-israelischen Beziehungen:

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Krise in den Beziehungen zu den USA wegen seiner geplanten Rede vor dem Kongress in Washington abgestritten. Die bilaterale Allianz sei intakt, die Freundschaft stark, sagte Netanjahu vor einer proisraelischen Organisation in Washington. Netanjahu beteuerte, dass seine Kongressrede an diesem Dienstag nicht als, so wörtlich, Respektlosigkeit gegenüber Präsident Barack Obama gedacht sei. Der Ministerpräsident hatte den Auftritt vor beiden Kongresskammern an Obama vorbei mit den oppositionellen Republikanern eingefädelt und damit den Präsidenten brüskiert. US-Regierungsvertreter sehen in Netanjahus Rede den Versuch, die Bemühungen um ein Abkommen im Atomstreit mit dem Iran zu durchkreuzen.

Ermordeter Kremlkritiker Nemzow wird in Moskau beigesetzt:

In Moskau nehmen Freunde und Weggefährten an diesem Dienstag Abschied von dem ermordeten Kremlkritiker Boris Nemzow. In den Räumen der Menschenrechtler vom Sacharow-Zentrum ist eine Trauerfeier geplant. Am Nachmittag soll Nemzow dann auf dem Moskauer Prominentenfriedhof Trojekurowo beigesetzt werden. An der Beerdigung wollen auch mehrere Diplomaten und Politiker aus EU-Staaten teilnehmen. Dem Präsidenten des polnischen Senats, Bogdan Borusewicz, und der lettischen EU-Abgeordneten Sabine Kalniete verweigerte Russland die Einreise. Nemzow war am Freitag in Moskau von Unbekannten hinterrücks erschossen worden.

Rechtsextreme greifen in Dresden Camp von Flüchtlingen an:

Nach dem Ende einer Kundgebung der "Pegida"-Bewegung haben in Dresden etwa zwei Dutzend Rechtsextreme ein Protestcamp von Flüchtlingen auf dem Platz vor der Semperoper attackiert. Die Polizei ging dazwischen und konnte Schlimmeres verhindern. Auf dem Platz hatten sich mehrere hundert Unterstützer der Flüchtlinge eingefunden, um eine für den Abend erwartete Räumung des Zeltlagers zu verhindern.

Ebola-Beauftragter Lindner fordert Lehren aus Epidemie :

Der Ebola-Beauftragte der Bundesregierung, Walter Lindner, hat von der internationalen Staatengemeinschaft eine schnellere Reaktion auf künftige globale Gesundheitskrisen gefordert. Der Diplomat sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" aus der Ebola-Epidemie müsse die Lehre gezogen werden, auf allen Ebenen das Krisenmanagement zu verbessern. Die internationale Gemeinschaft habe das Ausmaß der Ebola-Krise zunächst unterschätzt und sehr spät reagiert, erklärte Lindner. Dies dürfe in Zukunft nicht wieder passieren. In Brüssel will an diesem Dienstag eine hochrangig besetzte Konferenz eine Zwischenbilanz des Kampfes gegen Ebola ziehen. Mehr als 600 Teilnehmer aus 69 Ländern haben sich angekündigt, unter ihnen die Präsidenten der vor allem betroffenen westafrikanischen Staaten Guinea, Sierra Leone und Liberia.

Angestellte Lehrer treten in den Warnstreik :

In Deutschland steht eine neue Streikwelle im Öffentlichen Dienst bevor. In mehreren Bundesländern treten an diesem Dienstag zunächst die angestellten Lehrer in den Ausstand. Sie verlangen bessere Bezahlung. Zu dieser Gruppe gehören in Deutschland insgesamt gut 200.000 Pädagogen. Die knapp 650.000 verbeamteten Lehrer streiken nicht.

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