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Nachrichten

02.10.2011 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Sonntag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Die Polizei hat vier mutmaßliche Islamisten in Nordrhein-Westfalen und Hessen festgenommen. Drei Männer seien im Raum Bonn, ein vierter vorübergehend in Offenbach gefasst worden, verlautete offiziell vom Polizeipräsidium in Köln. Berichte, wonach die Festnahmen im Zusammenhang mit den Einheitsfeiern in Bonn erfolgten, wurden nicht bestätigt. Nach Angaben der Polizei sind die Männer zwischen 22 und 27 Jahren alt und alle in Deutschland geboren. Bei dreien bestehe weiterhin der Verdacht auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, nachdem sie sich illegal Waffen verschafft hätten. hieß es. In Bonn findet am Montag die zentrale Einheitsfeier statt.

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Bundespräsident Christian Wulff hat die Verdienste der Ostdeutschen um die Wiederherstellung der deutschen Einheit gewürdigt. Vor 22 Jahren sei es dort mutigen Bürgern gelungen, die Mauer zum Einsturz zu bringen, sagte er anlässlich der Eröffnung eines Kinder- und Familienfestes in Bonn. Am früheren Regierungssitz der Bundesrepublik finden am Montag zudem ein Festakt und ein ökumenischer Gottesdienst statt, an denen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche weitere Spitzenpolitiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens teilnehmen.

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Israel hat den jüngsten Vorstoß des Nahost-Quartetts für einen Friedensschluss bis Ende 2012 akzeptiert. Israel begrüße den Vorschlag der Vierergruppe, sich ohne Vorbedingungen mit den Palästinensern an den Verhandlungstisch zu setzen, erklärte die Staatskanzlei in Jerusalem. Israel fordere die palästinensische Autonomiebehörde auf, ohne Verzögerung in Verhandlungen einzutreten. Israel habe hinsichtlich des Plans zwar einige Bedenken, werde diese aber erst zu einem angemessenen Zeitpunkt ansprechen, hieß es. Die Palästinenser fordern jedoch vor neuen Verhandlungen weiter einen vollständigen Stopp des Siedlungsausbaus in den Palästinensergebieten. - Das aus den USA, Russland, der EU und den Vereinten Nationen bestehende Quartett hat die Konfliktparteien aufgerufen, innerhalb eines Monats die Friedensgespräche wieder aufzunehmen.

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Im Westen des Kosovo ist ein Serbe von Bewaffneten getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde bei dem Zwischenfall zudem der Sohn des Mannes verletzt. Die Tat geschah, als beide Männer ein Restaurant verließen. Über die Motive sei bisher nichts bekannt. Die Polizei durchsuchte in dem Dorf Zerze mehrere Häuser albanischstämmiger Kosovaren, festgenommen wurde aber niemand. - In den vergangenen Wochen waren die ethnischen Spannungen im Kosovo bereits mehrfach in Gewalt umgeschlagen. Im Jahr 2008 hatte das umstrittene Gebiet seine Unabhängigkeit erklärt. Serbien erkennt den neuen Staat jedoch nicht an.

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Das Rote Kreuz hat die Situation in der belagerten libyschen Stadt Sirte als schrecklich bezeichnet. In der Heimatstadt des gestürzten Machthabers Muammar el Gaddafi sterben unzählige Menschen wegen fehlender Medikamente, sagte ein Sprecher. Auch fehle Treibstoff für die Notgeneratoren. Zugleich beklagte das Rote Kreuz, dass auch die Krankenhäuser von Bomben getroffen würden. Sirte ist eine der libyschen Städte, die noch von Gaddafi-Kämpfern gehalten werden. Sie wird immer wieder von den Truppen der Rebellen angegriffen und von Flugzeugen der Nato bombardiert.

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DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Weiterhin reichlich Sonnenschein, nur im Norden zeitweise wolkig. Mit 18 bis 27 Grad bleibt es sommerlich warm. Die weiteren Aussichten: Die kommenden Tage bleibt es überwiegend sonnig und warm.

 

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