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Langsam gesprochene Nachrichten

02.09.2017 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 07:00

Nachrichten von Samstag, 2. September 2017 – langsam gesprochen als MP3

Politiker fordern Konsequenzen nach Festnahmen in der Türkei:

Nach der Inhaftierung von zwei weiteren Deutschen in der Türkei fordern Politiker mehrerer Parteien Konsequenzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte eine entschiedene Reaktion Deutschlands an. Unter diesen Umständen kämen für sie weitere Verhandlungen über eine Erweiterung der Zollunion nicht in Frage, sagte die CDU-Chefin. Auch SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sprach sich für eine Aussetzung der Gespräche aus. Grünen-Chef Cem Özdemir bezeichnete den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als einen Geiselnehmer, der Menschen gefangen nehme, um Deutschland zu erpressen. Die Linkenabgeordnete Sevim Dagdelen und FDP-Chef Christian Lindner forderten eine Verschärfung der Reisewarnungen für die Türkei. Der genaue Hintergrund der beiden Festnahmen am Flughafen von Antalya ist bislang unklar.

 

USA und Südkorea vereinbaren Neuverhandlung von Raketenabkommen:

Die USA und Südkorea wollen angesichts der Nordkoreakrise ihr Raketenabkommen überarbeiten. Die Präsidenten der beiden Länder, Donald Trump und Moon Jae-in, seien sich einig, dass Südkorea gestärkt werden müsse, um besser auf die Provokationen und Drohungen Nordkoreas antworten zu können, teilte das südkoreanische Präsidialamt mit. Der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel hat sich zuletzt verschärft. Nordkorea schoss am Dienstag eine Mittelstreckenrakete ab, die über Japan flog und nördlich der Region Hokkaido im Pazifik landete. Trump bezeichnete das abgeschottete Land daraufhin als zunehmende Bedrohung für die ganze Welt.

 

Neuer Verdacht gegen Trump wegen Comey-Entlassung:

Ein Briefentwurf bringt US-Präsident Donald Trump erneut in Bedrängnis. Wie US-Zeitungen berichten, soll das Schreiben die wahren Motive für die Entlassung von FBI-Chef James Comey im Mai enthüllen. Dem Präsidenten wird vorgeworfen, Comey aufgrund von dessen Ermittlungen zu Russland-Kontakten von Trumps Wahlkampfteam entlassen zu haben. Dies scheint der Briefentwurf zu bestätigen, der laut "Washington Post" dem Sonderermittler Robert Mueller vorliegt. Das Weiße Haus hatte offiziell einen anderen Grund für Comeys überraschende Entlassung genannt. Wie die "New York Times" berichtet, verhinderte ein juristischer Berater, dass das jetzt bekannt gewordene Schreiben abgeschickt wurde.

 

Ex-Diplomat Grenell wird US-Botschafter in Berlin:

Der frühere Diplomat und Fernsehkommentator Richard Grenell wird neuer US-Botschafter in Deutschland. Das gab das Weiße Haus in Washington bekannt. Grenell war von 2001 bis 2008 Sprecher der USA bei den Vereinten Nationen in New York und hatte anschließend eine Beratungsfirma gegründet. Der 50-Jährige gilt als einer der stärksten Unterstützer des außenpolitischen Kurses von Präsident Donald Trump. Die Stelle des US-Botschafters in Berlin ist seit dem Ausscheiden von John Emerson Mitte Januar verwaist.

 

Deutschland genießt weiterhin höchste Bonität:

Nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch genießt Deutschland an den Finanzmärkten weiterhin höchste Bonität. Die Experten vergaben der Bundesrepublik erneut die Bestnote "AAA". Die Ratingagentur begründet dies mit der breit gefächerten Wirtschaft, der hohen Wertschöpfung und der großen Schuldendisziplin. Die Einstufung auf Höchstniveau trägt dazu bei, dass Deutschland bei der Aufnahme von Schulden kaum Zinsen zahlen muss. Deutsche Staatsanleihen gelten zurzeit als nahezu risikolose Geldanlage. Auch der Ausgang der Bundestagswahl wird nach Einschätzung der US-Ratingagentur Moody's keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bonität der Bundesrepublik haben.

 

Ehrenlöwen für Jane Fonda und Robert Redford:

Beim Filmfestival in Venedig sind die Hollywoodstars Jane Fonda und Robert Redford mit jeweils einem Ehren-Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Festivalleiter Alberto Barbera würdigte die Leistungen der beiden Stars. Er lobte die Entschlossenheit und Courage von Jane Fonda, die im Laufe ihrer Karriere Sexsymbol und feministische Ikone gewesen sei. Über Redford sagte Barbera, er habe sich auf unübertroffene Weise vor und hinter der Kamera, als Gründer des Filmfestivals Sundance und Umweltschützer engagiert. Die beiden Stars stellen in Venedig außerhalb des Wettbewerbs ihren neuen gemeinsamen Film "Our Souls at Night" vor.

 

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