02.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 02.06.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

02.06.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Samstag, 02.06.2018 – langsam gesprochen als MP3

Auch Kanada wehrt sich gegen US-Zölle auf Stahl

Nur wenige Stunden nach der EU hat auch Kanada Klage bei der Welthandelsorganisation WTO gegen die US-Sonderzölle angekündigt. Außenministerin Chrystia Freeland erklärte, die Strafzölle auf Stahl und Aluminium seien "illegal" und stünden im Widerspruch zu den WTO-Regeln. Die Sonderzölle auf Einfuhren von Stahl und Aluminium aus der EU traten am Freitagmorgen in Kraft. Auch Mexiko und Kanada - größter Stahllieferant der USA - sind betroffen. Die EU reichte am Freitag Klage gegen die US-Sonderzölle bei der WTO ein. Zudem will sie Strafzölle auf etliche US-Importe erheben. :

 

US-Präsident Donald Trump bestätigt Gipfeltreffen mit Nordkorea

Wie das Weiße Haus mitteilte, werden sich Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur treffen. Der US-Präsident sagte nach einem Treffen mit dem nordkoreanischen Unterhändler Kim Yong Chol, man wolle von dem Termin an ein Verhältnis aufbauen. Noch vor wenigen Tagen hatte er das eigentlich schon fest geplante Gipfeltreffen wieder verworfen. Die USA wollen Nordkorea zur Abkehr von seinem Atomprogramm bewegen, dafür soll das Land aus der internationalen Isolation gelöst werden.:

 

USA blockieren UN-Resolution zu Gewalt im Nahen Osten

Die von Kuwait in den Weltsicherheitsrat eingebrachte Resolution fordert eine unabhängige Untersuchung der jüngsten Auseinandersetzungen an der Grenze Israels zum Gazastreifen. Dabei waren im Mai 59 Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen worden. Zehn der 15 Mitgliedsländer stimmten für den Antrag, vier enthielten sich. Allein die USA legten ein Veto ein und verhinderten damit die Annahme der Resolution. US-Botschafterin Nikki Haley sagte, der Entwurf sei "grob einseitig" und solle lediglich die Bemühungen für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern untergraben.:

 

Chef des brasilianischen Ölkonzerns Petrobras zurückgetreten

Der Rücktritt von Pedro Parente als Chef des halbstaatlichen Petrobras-Konzerns erfolgte nach tagelangen Protesten gegen die hohen Treibstoffpreise in Brasilien. Bislang durfte Petrobras die Preise selbst festlegen. Am vergangenen Sonntag verkündete Staatspräsident Michel Temer dann, dass der Dieselpreis künftig monatsweise bestimmt wird. Zwar kündigte er an, Petrobras für Verluste zu entschädigen, doch Konzernchef Parente wollte die Preise lieber am Weltmarkt orientieren und täglich neu festsetzen. Die Petrobras-Aktie verlor nach der Rücktrittsankündigung bis zu 17 Prozent.:

 

Venezuelas Regierung lässt 39 Oppositionelle frei

Vor der Verfassunggebenden Versammlung hatte Präsident Nicolás Maduro vor zwei Wochen eine Amnestie in Aussicht gestellt. Unter den jetzt Freigelassenen befinden sich der ehemalige Bürgermeister von San Cristóbal, Daniel Ceballos, und der Ex-General Ángel Vivas. Menschenrechtsorganisationen gehen von mehr als 360 inhaftierten Regierungsgegnern in Venezuela aus. Oppositionsführer Leopoldo López, der wegen Anstachelung zur Gewalt bei Protesten gegen die Regierung zu fast 14 Jahren Haft verurteilt wurde und seine Strafe derzeit im Hausarrest verbüßt, wurde nicht begnadigt.:

 

Bremer Ex-BAMF-Chefin bestreitet Vorwürfe

Die Ex-Chefin der Bremer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bestreitet die gegen sie erhobenen Anschuldigungen. Sie ließ über ihren Anwalt erklären, sie habe weder Vorteile angenommen noch Zahlungen an Anwälte geleistet, die dafür Asylsuchende gezielt nach Bremen gebracht haben sollen. Die Verfahren seien vielmehr wegen Überlastung anderer Außenstellen und mit Wissen der BAMF-Zentrale nach Bremen verlegt worden. Die dortige Außenstelle des BAMF soll zwischen 2013 und 2016 in mindestens 1200 Fällen Asylanträge zu Unrecht bewilligt haben.:

 

Rechtspopulistische französische Partei Front National ändert ihren Namen

Künftig heißt die Partei von Marine Le Pen "Rassemblement National". Das bedeutet "Nationale Sammlungsbewegung". Offiziell soll damit ein politischer Neustart dokumentiert und ihr ein Jahr vor den Europawahlen ein besseres Image verschafft werden. Inoffiziell will Le Pen vermutlich die Erinnerung an ihren Vater schwächen, den Front-National-Gründer Jean-Marie Le Pen. Der immer wieder durch rechtsextreme Äußerungen aufgefallene Politiker wurde mittlerweile aus der Partei ausgeschlossen. Das bisherige Flammen-Logo des Front National wird die Partei allerdings beibehalten.:

 

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