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Nachrichten

02.01.2015 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 05:49

Nachrichten von Freitag, 2. Januar 2015 – langsam gesprochen als MP3

CSU für Schnellverfahren bei Asylanträgen :

In der Debatte um Zuwanderung und Flüchtlingsaufnahme hat die bayerische CSU ein Schnellverfahren bei Asylanträgen nach Schweizer Vorbild gefordert. Über ein entsprechendes Papier für die bevorstehende Klausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag berichtet die "Süddeutsche Zeitung" aus München. Derzeit dauern Asylverfahren in Deutschland im Schnitt acht Monate. In dem Papier heißt es weiter, die Bevölkerung reagiere derzeit mit viel Verständnis und mit bemerkenswertem ehrenamtlichem Engagement auf die stetig steigende Zahl der Asylbewerber. Diese Hilfsbereitschaft dürfe aber nicht aufs Spiel gesetzt werden. Es gebe in der Bevölkerung Ängste und Befürchtungen, die ernst genommen werden müssten.

Italien: Wieder führungsloses Flüchtlingsschiff gerettet:

Italienische Einsatzkräfte haben vor der Küste erneut die Kontrolle über ein Schiff mit hunderten Flüchtlingen übernommen, das von der Besatzung im Stich gelassen worden war. Ein Hubschrauber der Luftwaffe brachte die Männer an Bord der unter der Flagge von Sierra Leone fahrenden "Ezadeen", bei der auch die Maschinen ausgefallen waren. Erst am Dienstag hatte die italienische Küstenwache in letzter Minute ein Flüchtlingsdrama verhindert und einen Frachter mit rund 770 syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen an Bord vor einem Aufprall auf die apulische Küste bewahrt.

Nach Massenpanik in Shanghai: Polizei gibt Fehler zu:

Nach der Massenpanik mit 36 Toten in der chinesischen Metropole Shanghai hat die Polizei eingeräumt, von der Größe der Menschenmenge am Silvesterabend völlig überrascht worden zu sein. Es seien viel mehr Menschen gekommen als erwartet, die Zahl der Sicherheitskräfte sei zu gering gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Er widersprach zugleich Berichten von Augenzeugen, wonach nachgemachte Geldscheine, die aus dem Fenster eines Nachtclubs geworfen worden waren, das tödliche Gedränge ausgelöst hätten. Die zu Werbezwecken hergestellten Scheine seien erst nach der Massenpanik geworfen worden. Die Silvesterveranstaltung an der Uferpromenade Shanghais war vor einer Woche offiziell abgesagt worden. Die Behörden befürchteten einen zu großen Andrang und ein Verkehrschaos. Vor einem Jahr waren 300.000 Menschen gekommen.

USA und Brasilien wollen Beziehungen verbessern:

Brasilien und die USA wollen ihre durch den NSA-Skandal belasteten Beziehungen verbessern. Die Ende Oktober wiedergewählte Präsidentin Dilma Rousseff kam am Rande ihrer Vereidigung an Neujahr mit US-Vizepräsident Joe Biden zusammen. Wie das Weiße Haus in Washington mitteilte, unterstrich Biden dabei die strategische Bedeutung der Beziehungen zu Brasilien. Biden und Rousseff vereinbarten demnach eine gleichberechtigte Partnerschaft und eine erneuerte Zusammenarbeit in bilateralen, regionalen und globalen Fragen. Nach den Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden war Brasilien ein wichtiges Spionageziel des US-Geheimdienstes NSA. Rousseff wurde ebenso wie Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört.

Euro fällt auf tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren:

Der Euro ist zu Beginn des neuen Jahres auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren gefallen. Am Morgen gab die Gemeinschaftswährung auf 1,2035 US-Dollar nach. Die Aussicht auf ein weiteres Öffnen der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) habe den Euro belastet, hieß es bei Händlern. EZB-Chef Mario Draghi hatte zuvor in einem Interview des "Handelsblatts" noch einmal die Bereitschaft zu weiteren Maßnahmen der Notenbank im Kampf gegen eine zu niedrige Inflation unterstrichen.

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