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Nachrichten

01.10.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 08:46

Nachrichten von Mittwoch, 1. Oktober 2014 – langsam gesprochen als MP3

Nun Mängel am "Eurofighter":

Die Pannenserie bei der Bundeswehr nimmt kein Ende: Bei Qualitätskontrollen am hinteren Rumpf der "Eurofighter"-Jets wurden Herstellungsfehler an einer großen Anzahl von Bohrungen festgestellt. Als Sofortmaßnahme halbierte der Hersteller die freigegebene Lebensdauer von 3.000 auf 1.500 Flugstunden. Das Verteidigungsministerium will der Industrie nun vorerst keine neuen Jets mehr abnehmen, um Nachteile zu vermeiden und seine Ansprüche zu wahren. Produziert wird der Kampfjet von den Unternehmen Airbus, BAE Systems und Alenia Aermacchi. Der sogenannte Buchbestand der Bundeswehr an "Eurofightern" liegt bei 109. Im Zuge der Berichte über die Ausrüstungsmisere wurde aber bekannt, dass nur 42 Jets einsatzbereit sind. Derzeit ist ein erheblicher Teil der Bundeswehr-Systeme nicht einsatzfähig, darunter zahlreiche Hubschrauber und Transportfahrzeuge. Dies hat zur Folge, dass Deutschland seine Bündniszusagen an die NATO nicht voll einhalten kann.

Proteste in Hongkong überschatten Feiern zu Chinas Nationalfeiertag:

Neue Proteste in Hongkong haben die Feiern zum chinesischen Nationalfeiertag überschattet. Tausende hatten über Nacht dem Regen in Chinas Sonderverwaltungsregion getrotzt und die Demonstrationen noch auf einen anderen wichtigen Geschäftsbezirk ausgedehnt. Die prodemokratischen Demonstranten begleiteten die offizielle Flaggenzeremonie zum Nationalfeiertag mit schweigendem Protest, während Regierungschef Leung Chun-ying zahlreiche Ehrengäste empfing. Mit dem Nationalfeiertag begeht China den Jahrestag der Staatsgründung. Vor 65 Jahren, am 1. Oktober 1949, hatte Mao Tsetung die Schaffung der kommunistischen Volksrepublik verkündet.

Erster Ebola-Fall in den USA diagnostiziert:

In den USA ist erstmals bei einem Patienten das Ebola-Virus festgestellt worden. Wie die Gesundheitsbehörde CDS mitteilte, wurde die Diagnose bei einem Mann in Dallas im US-Bundesstaat Texas gestellt. Der Patient sei vor rund zehn Tagen aus dem westafrikanischen Liberia in die USA gereist. Er befinde sich auf einer Isolierstation. Weitere Verdachtsfälle gebe es derzeit nicht. Es sei aber möglich, dass der Erkrankte andere Menschen angesteckt habe. Alle Personen, mit denen er Kontakt gehabt habe, würden nun ausfindig gemacht und unter Beobachtung gestellt. Bei den anderen fünf Ebola-Patienten, die in den vergangenen Wochen zur Behandlung in die USA geflogen worden waren, war das Virus vor Ort in Westafrika festgestellt worden. Der Seuche sind nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen fast 3100 Menschen zum Opfer gefallen, davon mehr als 1800 in Liberia. Die Zahl der Infizierten stieg auf mehr als 6500.

Britische Jets bombardieren Stellungen der IS-Miliz:

An den Luftangriffen gegen Ziele der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) im Irak hat sich erstmals auch Großbritannien beteiligt. Verteidigungsminister Michael Fallon teilte mit, dabei seien Waffen der Terroristen zerstört worden. Im benachbarten Syrien führten die USA und ihre arabischen Verbündeten erneut Luftschläge gegen Stellungen der selbsternannten IS-Gotteskrieger. Das von den USA geführte Bündnis habe zwei von der IS gehaltene Dörfer westlich und östlich von Kobane bombardiert, teilte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Terrormiliz versucht seit Tagen, die Stadt an der Grenze zur Türkei einzunehmen. Unterdessen wird aus Syrien gemeldet, dass die IS-Terroristen mehr als 70 vor rund vier Monaten verschleppte Schüler freigelassen haben. Es soll sich um Kinder syrischer Kurden im Alter zwischen 13 und 15 Jahren aus der Region um Kobane handeln.

WFP kürzt Nahrungsmittelrationen für Vertriebene in Syrien:

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) kürzt seine Nahrungsmittelrationen für Binnenflüchtlinge in Syrien von diesem Mittwoch an um 40 Prozent. Auch die Verteilung von Lebensmittelkarten an syrische Flüchtlinge in den Nachbarstaaten wird wegen Geldmangels voraussichtlich eingeschränkt. Dies sei umso bedauerlicher, weil es zuletzt gelungen sei, in Syrien so viele Vertriebene zu erreichen wie nie zuvor, sagte WFP-Vizedirektorin Elisabeth Rasmusson in Berlin. Im August hatten 4,17 Millionen Menschen in Syrien vom WFP Nahrungsmittelhilfe erhalten. Allein für die Syrien-Hilfe fehlen laut Rasmusson in den Monaten Oktober bis Dezember 352 Millionen Dollar (280 Millionen Euro). Das UN-Welternährungsprogramm kümmert sich derzeit um fünf Krisenherde: um die Ebolagebiete in Westafrika, sowie um Syrien, Irak, Südsudan und die Zentralafrikanische Republik. Eine solche Situation habe es in der Geschichte des WFP noch nie gegeben, sagte Rasmusson.

Champions-League: Bayern siegt, Schalke spielt unentschieden:

In der Fußball-Champions-League hat der FC Bayern München auch sein zweites Gruppenspiel gewonnen. Bei ZSKA Moskau gewannen die Münchner mit 1:0. Das Spiel musste vor leeren Rängen stattfinden, als Strafe für den Gastgeber-Verein wegen rassistischer Ausfälle von Fans. Der FC Schalke 04 kam am zweiten Spieltag der Champions League gegen den slowenischen Meister NK Maribor nicht über ein 1:1 hinaus.

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