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Nachrichten

01.05.2014 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 06:29

Nachrichten von Donnerstag, 1. Mai 2014 – langsam gesprochen als MP3

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Die prorussischen Separatisten weiten ihren Machtbereich in der Ostukraine aus. Unbehelligt von Sicherheitskräften nahmen sie auch die Gebietsverwaltung der Stadt Lugansk ein. In Gorlowka besetzten prorussische Demonstranten weitere Verwaltungsgebäude. Übergangspräsident Alexander Turtschinow räumte ein, die Kontrolle über Teile des Landes verloren zu haben. Medienberichten zufolge nahm die Ukraine den russischen Militär-Attache in Kiew wegen Spionagegeverdachts fest und verwies ihn des Landes. Der Diplomat sei zur unerwünschten Person erklärt worden und müsse ausreisen, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine unter Berufung auf das Außenministerium.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ein 17 Milliarden Dollar schweres Hilfspaket für die Ukraine beschlossen. Damit soll die angeschlagene Wirtschaft der seit Monaten von Unruhen erschütterten ehemaligen Sowjetrepublik stabilisiert werden. Der IWF-Beschluss sieht die sofortige Auszahlung von 3,2 Milliarden Dollar an die ukrainische Übergangsregierung vor, um deren Zahlungsunfähigkeit zu verhindern. Hiervon sind zwei Milliarden Dollar für die Stützung des Haushaltes vorgesehen. Der IWF fordert von der Ukraine im Gegenzug für die Kredithilfen weitreichende Wirtschaftsreformen.

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An der von Gewalt überschatteten Parlamentswahl im Irak haben sich nach Angaben der Wahlkommission rund 60 Prozent der etwa 20 Millionen Stimmberechtigten beteiligt. Bei Anschlägen und Angriffen militanter Islamisten wurden mindestens 26 Menschen getötet, unter ihnen zwei Selbstmordattentäter. Es war die erste Wahl im Irak seit dem Abzug der US-Armee Ende 2011. Erste Teil-Ergebnisse werden für diesen Donnerstag erwartet, das Endergebnis aber nicht vor Mitte Mai. Ministerpräsident Nuri al-Maliki gab sich bereits direkt nach Schließung der Wahllokale siegesgewiss.

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Der führende Politiker der Katholiken in Nordirland, Gerry Adams, ist im Zusammenhang mit Ermittlungen zu einem mehr als 40 Jahre zurückliegenden Mord festgenommen worden. Die Polizei beschuldigt den 65-Jährigen, am Mord an einer zehnfachen Mutter im Jahr 1972 in Belfast beteiligt gewesen zu sein. Die Tat geht auf das Konto der IRA, zu deren Führungsspitze Adams damals gehörte. Der jetzige Chef der republikanischen Partei Sinn Fein bestreitet jede Verwicklung in den Mord.

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In der westchinesischen Unruheprovinz Xinjiang sind bei Messerattacken und Bombenanschlägen drei Menschen getötet worden. Etwa 80 weitere Personen seien verletzt worden, vier von ihnen schwer, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Unbekannte seien vor einem Bahnhof der Provinzhauptstadt Urumqi auf Passanten losgegangen und hätten Sprengsätze gezündet. Xinjiang ist die Heimat muslimischer Uiguren, die sich von den Behörden diskriminiert fühlen. Für immer wieder aufflammende Gewalt in der rohstoffreichen Region macht die chinesische Regierung Islamisten verantwortlich.

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Zu den 1. Mai-Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) unter dem Motto "Gute Arbeit - Soziales Europa" werden bundesweit mehrere zehntausend Menschen erwartet. Bei der Hauptveranstaltung in Bremen wird der scheidende DGB-Chef Michael Sommer einen seiner letzten großen Auftritte haben. Zentrale Themen der Kundgebungen werden die Forderungen nach einem Mindestlohn ohne Ausnahmen sein, die betriebliche Mitbestimmung und die anhaltende Krise in Europa.

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Im Endspiel der Fußball Champions-League kommt es erstmals zu einem Stadtderby. Im zweiten Halbfinale gewann Atlético Madrid in London gegen den FC Chelsea 3:1. Das Hinspiel war 0:0 zu Ende gegangen. Im Champions League-Finale am 24. Mai in Lissabon trifft Atlético damit auf den großen Lokalrivalen und Bayern-München-Bezwinger Real Madrid.

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