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Nachrichten

01.04.2016 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

Audio anhören 10:54

Nachrichten von Freitag, 1. April 2016 – langsam gesprochen als MP3

Atomgipfel befasst sich mit islamischem Terrorismus:

Am zweiten Tag des Atomgipfels in Washington wollen sich die Teilnehmer auch mit dem Kampf gegen die Terror-Organisation "Islamischer Staat" (IS) beschäftigen. Das sagte US-Präsident Barack Obama. Obamas Vizesicherheitsberater Ben Rhodes sagte, Berichte über das Ausspähen eines belgischen Kernkraftwerks durch den IS zeigten das Interesse der Terroristen an nuklearem Material. Am ersten Tag des Atomgipfels hatten sich China und die USA nach Angaben des chinesischen Außenministeriums auf mehr Zusammenarbeit im Bereich der Cyber-Sicherheit und die Aufrechterhaltung des Atomwaffensperrvertrags geeinigt. Außerdem hatte die Sorge um das Atomprogramm Nordkoreas das Treffen geprägt. Dazu hatte der US-Präsident Gespräche mit Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye, Japans Ministerpräsidenten Shinzo Abe und Chinas Präsidenten Xi Jinping geführt.

Amnesty: Türkei schiebt illegal tausende Syrer ab:

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft der Türkei vor, seit Mitte Januar mehrere tausend syrische Flüchtlinge rechtswidrig in deren Heimat abgeschoben zu haben. Fast täglich seien seit Januar von der Türkei aus Schutzbedürftige in Gruppen von bis zu 100 Personen, darunter Frauen und Kinder, zur Rückkehr in das benachbarte Bürgerkriegsland gezwungen worden, erklärte Amnesty. Die Vorgehensweise der Behörden sei nach türkischem, EU- und internationalem Recht illegal. Mit Blick auf das jüngste Flüchtlingsabkommen zwischen Brüssel und Ankara heißt es, wenn die Vereinbarung wie geplant umgesetzt werde, sei die Gefahr groß, dass einige der Menschen, die die EU in die Türkei zurückschicke, ebenfalls von dort nach Syrien abgeschoben würden. Der Pakt sieht die Rückführung aller Migranten vor, die illegal aus der Türkei über das Meer auf die griechischen Ägäis-Inseln kommen.

Parlamentsabstimmung in Griechenland zu Flüchtlingspakt:

Das griechische Parlament stimmt heute über die Abschiebung von Flüchtlingen in die Türkei ab. In der Dringlichkeitssitzung beraten die Abgeordneten über ein Gesetz, das die Umsetzung des EU-Flüchtlingspakts mit der Türkei ermöglichen soll. Das vor zwei Wochen mit Ankara geschlossene Abkommen sieht vor, dass alle Flüchtlinge, die seit dem 20. März in Griechenland angekommen sind, in die Türkei zurückgeschickt werden. Im Gegenzug sollen die EU-Länder für jeden zurückgeschickten Syrer aus den Flüchtlingslagern in der Türkei einen Syrer auf legalem Wege aufnehmen. Am Montag sollen die ersten Flüchtlinge von den Ägäis-Inseln in die Türkei abgeschoben werden.

Paris erwartet baldige Auslieferung von Abdeslam:

Die französische Regierung rechnet mit einer raschen Auslieferung des mutmaßlichen Paris-Attentäters Salah Abdeslam. Das entsprechende Verfahren werde kurz sein, erklärte Frankreichs Justizminister Jean-Jacques Urvoas. Die Staatsanwaltschaft in Brüssel hatte zuvor mitgeteilt, dass dem französischen Auslieferungsgesuch entsprochen werde, der Verdächtige habe zugestimmt. Der 26-Jährige mit französischer und belgischer Staatsbürgerschaft war am 18. März in Brüssel festgenommen worden - nach vier Monaten auf der Flucht. Er gilt als einziger überlebender Attentäter der Terroranschläge von Paris, bei denen am 13. November vergangenen Jahres 130 Menschen von Islamisten getötet worden waren.

Bericht über neue Probleme beim Militärtransporter A400M:

Beim Militärtransporter A400M von Airbus sind einem Medienbericht zufolge neue Probleme aufgetaucht. Wie die "Bild"-Zeitung schreibt, seien an den Triebwerken Materialverschleiß und mangelnde Hitzebeständigkeit festgestellt worden. Die Zeitung nennt allerdings keine Quellen für ihren Bericht. Weiter heißt es, Materialfehler im Propellergetriebe hätten bei einer britischen Maschine dazu geführt, dass sich ein Triebwerk während eines Fluges ausgeschaltet habe. Bei den drei Transportern, die die deutsche Luftwaffe nutzt, soll dies laut Verteidigungsministerium noch nicht passiert sein. Die Auslieferung des A400M verzögert sich wegen unterschiedlicher Probleme immer wieder. Im vergangenen Jahr war ein A400M in Spanien abgestürzt.

Zahl der Toten nach Brückeneinsturz steigt weiter:

Die Zahl der Toten bei dem Einsturz einer halb fertigen Brücke in der indischen Metropole Kolkata ist auf mindestens 23 gestiegen. Nach Angaben der Behörden wurden mindestens 70 Menschen verletzt. Rettungskräfte suchen weiter nach Verschütteten. Die Hoffnung, noch Überlebende zu finden, ist allerdings gering. Die unfertige Verbindungsrampe einer Autobahn war am Donnerstag auf einer Strecke von rund 100 Metern in sich zusammengebrochen. Das Bauwerk führt über eine Straße und durch eine Reihe mehrstöckiger Häuser. Nach Angaben der Regionalregierung hat die Polizei eine Untersuchung der zuständigen Baufirma eingeleitet. Diese soll laut Medienberichten finanzielle Probleme haben.

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