01.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten | Nachrichten | DW | 01.01.2018
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Langsam gesprochene Nachrichten

01.01.2018 – Langsam gesprochene Nachrichten

Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

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Nachrichten von Montag, 1. Januar 2018 – langsam gesprochen als MP3

Nordkorea warnt die USA vor seinen Atomwaffen:

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat in seiner Neujahrsansprache die abschreckende Wirkung seiner Atomwaffen beschworen. Wegen des nuklearen Arsenals seines Landes würden die USA niemals einen Krieg gegen Nordkorea beginnen können, sagte Kim in der im Staatsfernsehen ausgestrahlten Rede. "Die gesamten Vereinigten Staaten liegen in Reichweite unserer Kernwaffen und auf meinem Schreibtisch steht immer ein Atomknopf", so Kim wörtlich. Das sei keine Drohung, sondern die Realität. Die Waffen würden aber nur eingesetzt, falls Nordkorea seine Sicherheit bedroht sehe, versicherte Kim. Einem Dialog mit Südkorea stehe er offen gegenüber. Der Norden und der Süden sollten sich beide bemühen, die militärischen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel abzubauen, forderte der Machthaber.

 

Türkei möchte Beziehungen zu Deutschland normalisieren:

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu rechnet nach eigenen Angaben damit, dass sich das zuletzt getrübte Verhältnis zu Deutschland im neuen Jahr deutlich entspannen wird. Er denke, beide Seiten seien bereit, die Beziehungen zu normalisieren, sagte Cavusoglu der Deutschen Presse-Agentur in Ankara. Allerdings erwarte seine Regierung von Deutschland, die Türkei als gleichwertigen Partner zu betrachten, betonte der Minister. Zugleich rief er deutsche Touristen zur Rückkehr in die Türkei auf. Politische Differenzen sollten weder Deutsche noch Türken davon abhalten, in das jeweils andere Land zu reisen, meinte er. Wegen der Festnahme mehrerer Deutscher in der Türkei hatte das Auswärtige Amt in Berlin seine Reisehinweise im Sommer 2017 deutlich verschärft. 

 

Estland gibt EU-Ratsvorsitz an Bulgarien weiter:

Das Balkanland Bulgarien hat zum 1. Januar von Estland die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union übernommen. Schwerpunkte dürften die Asyl- und Migrationspolitik sowie die Brexit-Gespräche sein. Bulgarien, das als der ärmste EU-Staat gilt, ist seit 2007 Mitglied der Union, gehört aber noch nicht zum grenzkontrollfreien Schengen-Raum und zur Eurozone. Mit Bulgarien kommt erstmals ein Land an die Spitze des EU-Rats, das wegen Mängeln bei der Justiz und im Kampf gegen die Korruption unter Sonderbeobachtung der EU-Kommission steht. 

 

Israelische Likud-Partei heizt Nahost-Konflikt an:

In Israel hat das Zentralkomitee der Regierungspartei Likud für eine Resolution gestimmt, in der die Annexion großer Teile des Westjordanlandes verlangt wird. Sie sieht auch einen uneingeschränkten Ausbau jüdischer Siedlungen in dem Gebiet vor. Die Resolution ist nicht verpflichtend für die Regierung, hat jedoch politisches Gewicht. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der im Konflikt mit den Palästinensern offiziell weiter eine Zwei-Staaten-Lösung anstrebt, war bei der Abstimmung nicht anwesend. International wird der israelische Siedlungsbau als eines der größten Hindernisse für eine Friedenslösung angesehen.

 

Costa-Rica-Urlauber sterben bei Flugzeugunglück:

Beim Absturz eines Flugzeugs in Costa Rica sind alle zwölf Insassen ums Leben gekommen, unter ihnen zehn US-Touristen. Staatschef Luis Guillermo Solis äußerte sich bestürzt über das Unglück, das sich in der Ferienregion Guanacaste im Nordwesten des zentralamerikanischen Landes ereignete. Laut Medienberichten war es den beiden Piloten nach dem Start nicht gelungen, zügig genug an Höhe zu gewinnen und das Flugzeug vom Typ Cessna über eine Bergkette hinweg zu steuern. Die Maschine der Gesellschaft Nature Air sollte die Urlauber zum Flughafen Juan Santamaría nahe der Hauptstadt San José bringen.

 

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