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"Überzogene Panik hilft nicht weiter"

In zwei Wochen fährt Christoph Kannengießer mit einer Delegation aus deutschen Unternehmern in die Demokratische Republik Kongo. Auch dort breitet sich Ebola aus. Noch ist der Ausbruch auf eine kleine Region beschränkt. Doch in nur einer Woche hat sich die Zahl der mutmaßlich mit dem Ebola-Virus infizierten Menschen verdoppelt.

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Das allein würde vielen Europäern reichen, um die Reise abzusagen. Nicht für Christoph Kannengießer. Der Hauptgeschäftsführer des Akfrikavereins der deutschen Wirtschaft hält die Reaktion auf Ebola für völlig unverhältnismäßig: Zur Zeit werden sogar Touristenreisen nach Kenia und Südafrika, wo es nicht einen einzigen Ebola-Fall gibt, storniert. Und auch viele internationale Konzerne sagen geplante Konferenzen in Afrika ab. Umso mehr verwundert es, dass keiner der 20 mitfahrenden Unternehmer bisher abgesprungen ist. Joachim Eggers begleitet Christoph Kannengießer einen Tag in Berlin, wo er in vielen Interviews nicht müde wird, gegen die nur allzu oft undifferenzierte Berichterstattung über Ebola anzukämpfen.