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Filme

Überraschungen für den Sommer

Daniel Libeskind kehrt in seine polnische Heimat zurück. In Paris öffnet eine große Ausstellung des Níederländers Jongkind ihre Pforten. Wunderbar verwirrende exotische Werke gibt es in Wien zu sehen.

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Libeskind-Ausstellung in Warschau

Die Werke des in Lodz geborenen und in New York lebenden Architekten Daniel Libeskind stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung der Warschauer Galerie "Zacheta". Die erste öffentliche Werkschau Libeskinds in Polen steht unter dem Motto "Architektur des Erinnerns". Unter anderem werden Modelle seiner bekanntesten Projekte gezeigt, etwa des Jüdischen Museums in Berlin und des neuen World
Trade Centers.

Bis 1. August. Dienstag bis Sonntag von 12.00-20.00 Uhr

Souvenirs aus China

Im Auftrag Straßburger Kaufleute fuhr August Haussmann aus Logelbach 1844 nach China. Der 29-Jährige knüpfte nicht nur Geschäftskontakte, sondern schickte von dort auch kistenweise exotische Gegenstände an das Colmarer Museum für Naturgeschichte und Völkerkunde. Zusammen mit chinesischen Antiquitäten aus dem Colmarer Museum Unterlinden und der Stiftung Langweil stellt das Musem nun
etwa 100 dieser Kostbarkeiten unter dem Titel "Zwischen Affen und Drachen" aus. Zu sehen sind Schuhe für geschnürte Frauenfüße ebenso wie mit Geldmünzen dekorierte Waffen, Fächer aus Adlerfedern, Opiumpfeifen, Musikinstrumente und kostbare Stoffe.

Bis 24. August. Montag bis Samstag 10.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr, Sonntag 14.00-18.00 Uhr

Paris zeigt "Jongkind" und "Jongkind intime"

Die Franzosen machten den niederländischen Maler
Jongkind (1819-1891) schon sehr früh zu einem der ihren. Seine Bilder von der Normandie-Küste und Paris hingen auf der Weltausstellung von 1855 sogar im Pavillon der französischen Meister. Unter dem Titel "Jongkind" zeigt das Pariser Museum d'Orsay insgesamt 80 Werke, darunter überwiegend Aquarelle. Die Ausstellung, die zuvor in Köln
und Den Haag zu sehen war, wurde um einen ganzen Ausstellungssaal erweitert, in dem Zeichnungen und Aquarelle aus der Schenkung Moreau-Nelaton zu sehen sind. Parallel zur Ausstellung im Musee d'Orsay zeigt das Niederländische Institut in Paris bis 18. Juli unter dem Titel "Jongkind intime" 56 Aquarelle und Zeichnungen, aber auch Briefe des Malers, der von 1860 an in Frankreich lebte.

Bis 5. September. Täglich außer Montag 10.00-18.00 Uhr, Donnerstag bis 21.45 -- Niederländisches Institut: täglich außer Montag 13.00-19.00 Uhr

Yinka Shonibares exotisch-historische Werke in Wien

Unter einer schwebenden Kutsche vergnügt sich eine
Gruppe Adeliger beim Picknick. Der Stil ihrer Gewänder erinnert an die Kolonialzeit, doch sind sie aus farbenprächtigen afrikanischen Stoffen geschneidert. Die Gruppierung ist eindeutig erotisch, und den Dargestellten fehlen die Köpfe.

Yinka Shonibare, Ausstellungstipps

Yinka Shonibare, Cha Cha Cha, 1997

Verwirrende, bisweilen beängstigende Werke schafft der 1962 in Nigeria geborene Londoner Künstler Yinka Shonibare aus erotischen, exotischen und historischen Elementen. Die Kunsthalle Wien zeigt eine große Einzelausstellung des documenta-Teilnehmers unter dem Titel "Yinka Shonibare".

Bis 5. September. Täglich außer Mittwoch von 10.00-19.00 Uhr, Donnerstag bis 22.00 Uhr

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  • Datum 18.06.2004
  • Autorin/Autor (kas)
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5CE3
  • Datum 18.06.2004
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Symbolbild Film Festival roter Teppich

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