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Kultur

Überraschung bei den Emmys

Die Familienquerelen eines Sportjournalisten in "Alle lieben Raymond" und die wilden Machenschaften eines Mafia-
Clans in "Sopranos" haben bei der Verleihung der US-Fernsehpreise Emmys am Sonntag (22.9.2003) in Los Angeles überzeugt: Beide Serien konnten jeweils vier der begehrten "Fernseh-Oscars" mit nach Hause nehme.

Die Familienkomödie "Alle lieben Raymond" wurden in der Top-Kategorie für die beste Comedy-Serie ausgezeichnet. Doris Roberts freute sich zum zweiten Mal über einen Emmy als beste Nebendarstellerin, und Brad Garett bekam eine als bester Nebendarsteller, außerdem gab es eine Trophäe für das beste Drehbuch.

Debra Messing als quirlige Architektin in "Will & Grace" setzte sich als beste Comedy-Schauspielerin gegen Jennifer Aniston ("Friends") und Sarah Jessica Parker ("Sex And The City") durch.

Hoffnungen auf eine Trophäe hatte sich auch "Friends"-Schauspieler Matt LeBlanc gemacht. Er musste sie jedoch an Tony Shalhoub aus der Serie "Monk" über einen von Phobien geplagten Polizeidetektiv abgeben. "The Amazing Race", eine Art extreme Schnitzeljagd, gewann eine Trophäe als beste Reality-Show. Diese Kategorie hatte die Amerikanische Fernsehakademie in diesem Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben.

Überraschend setzte sich die Talk-Show "The Daily Show" mit zwei Emmys gegen den alteingesessenen Moderator David Letterman durch, der zuvor fünf Jahre in Folge diese Kategorie angeführt hatte.

Der Spielfilm "Door To Door", die Geschichte über den schrägen Handelsvertreter Bill Porter, der trotz seiner Kinderlähmung gut in seinem Job wird, wurde mit vier Emmys ausgezeichnet, darunter William H. Macy als bester Hauptdarsteller.

  • Datum 22.09.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/464J
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