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Wirtschaft

Übernahmegerangel von Porsche und Volkswagen geht weiter

Die Gespräche über eine Verschmelzung der beiden Autobauer Porsche und Volkswagen laufen auf Vorstandsebene weiter, sagte ein Porsche-Sprecher am Montag. Wann die Verhandlungen abgeschlossen werden, sei noch offen. Die Wolfsburger hatten vor gut einer Woche weitere Verhandlungen auf Eis gelegt. Ihr Vorwurf: Porsche spiele nicht mit offenen Karten und gebe kein klares Bild über die tatsächliche Lage. Porsche hat sich bei der geplanten Übernahme von Europas größtem Autobauer VW verhoben und eine Nettoverschuldung von rund neun Milliarden Euro angehäuft. Die Porsche-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch hatten sich daraufhin vor einigen Wochen geeinigt, einen integrierten Autokonzern mit Volkswagen zu schaffen. Strittig sind unter anderem die Machtverteilung zwischen Stuttgart und Wolfsburg sowie die genaue Struktur des Unternehmens.

Porsche hat außerdem bestätigt, von Volkswagen ein Darlehen über 700 Millionen Euro erhalten zu haben. "Der Kredit hat eine Laufzeit bis Ende September", sagte ein Porsche-Sprecher am Montag in Stuttgart. Er wies zugleich Börsenspekulationen zurück, wonach dem Unternehmen das Geld auszugehen drohe. Porsche verhandele derzeit noch mit mehreren Banken, darunter der staatlichen KfW, über eine Kreditsumme von 1,75 Milliarden Euro zur Finanzierung des laufenden Geschäfts.