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"Über vorliegende Gegenmeinungen informieren"

In dieser Woche haben sich unsere Leser vor allem zu Verschwörungstheorien rund um den 11. September 2001, die Kongo-Wahlen und das Yogische Fliegen gemeldet.

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Ihre Meinung, Artikelbild, deutsch

9/11-Verschwörung

Warum recherchieren die Journalisten der deutschen Tageszeitungen und Nachrichtensendungen nicht? Gut, dass mutige und wahrheitsliebende Menschen wenigstens im Internet publizieren können. Ich fürchte aber, das kann von den Mächtigen nötigenfalls auch unterbunden werden. Die Bedeutung des 11.September 2001 geht weit über die des Kennedy-Mordes hinaus. Ich freue mich im Hinblick auf eine Wiederbelebung der Pressefreiheit, dass Sie jetzt auf diese Diskussion hingewiesen haben.

Jutta Müller

Ich erinnere mich noch genau, als wir alle völlig erschrocken am Fernseher die Übertragungen am 9.11.2001 verfolgten. Schon da habe ich ganz spontan gesagt, dass da die eigene US-Regierung hinter steckt. Ich bin trotz aller Dementi weiterhin davon überzeugt. Genau so, wie ich davon ausgehe, dass Bush und seine ganze von Öl und Milliardengeldern verseuchte Mannschaft nur das Interesse an der alleinigen Macht über alle Menschen haben wollen. Hinzu kommt ein Sendungsbewusstsein, was uns schon mal begegnet ist und nur zu Katastrophen geführt hat.

Heinz Weber

Abgesehen davon, dass nunmehr der forensische Beweis dafür vorliegt, dass das WTC kontrolliert gesprengt wurde (http://www.physics.byu.edu/research/energy/htm7.html) ist die offizielle Verschwörungstheorie (Selbstmordattentäter in gekaperten Flugzeugen) mit gesundem Menschenverstand betrachtet völlig absurd und undenkbar. Mittlerweile liegen so viele Hinweise (und eben auch Beweise) vor, dass die Verschwörungstheorie bald fallen dürfte. Die Konseqünz heißt: Die US-Regierung hat diesen Massenmord begangen um den im Irak zu ermöglichen (100.000 Tote) und den nächsten vorzubereiten. Ich halte es für Ihre journalistische Pflicht, die Öffentlichkeit über die vorliegenden Gegenmeinungen zu informieren und bedanke mich für diesen Artikel.

Frank Preißler

Es wurden unerklärlich große Mengen von 1,3-diphenylpropane (1,3dpp) gefunden, ein Rückstandsstoff aus Sprengungen mit Thermate-Gelpaketen. Bei solchen Gel-Paks handelt sich um Plastikschläuche, die feinstpulverisiertes Aluminium mit Eisenoxid und Sulfur versetzt enthalten und die in einem 45° Winkel an Stahlträgern angesetzt werden, um ihn zu trennen. Dabei entstehen enorme Schlackereste auf beiden Seiten des Schnitts. Die Datei http://dirk-gerhardt.homepage.t-online.de/Bilder/Beweise.pdf zeigt einen solchen Träger bei Aufräumarbeiten am WTC. Das macht eine Verschwörung wahrscheinlich.

W. Teiser

US-Immobilienmarkt vor dem Kollaps?

Vor zwei Jahren bin ich von München nach Miami gezogen und habe mitten in der Boomzeit des US Immobilienmarkts ein Haus in guter Gegend für 340.000 Dollar gekauft. In München hätte ich für ähnliche Wohnlage wahrscheinlich das Vierfache zahlen müssen. Mein Nachbar in Florida hat vor kurzem ein identisches Haus für 560.000 Dollar verkauft. Es würde zwar einige Monate dauern, aber wir könnten unser Haus jetzt mit über 50% Gewinn verkaufen - trotz Krise. Meiner Meinung nach ist die so genannte Abkühlung des Marktes nur eine Korrektur eines vorherigen zu schnellen und teilweise spekulativen Wachstums. Wenn es zu einer Rezession kommen sollte, dann ist die Grundursache nicht die Marktabkühlung, sondern das extrem lässige Verhalten in der Kreditvergabe, das die US Konsumenten und sogar den Staat schon Jahrzehnte lang in die Überschuldung führt. Die Weltwirtschaft trägt diesen Schuldenberg und kann auch entscheiden die Blase platzen zu lassen.

Pedro Cabrera

Der US Immobilienmarkt kollabiert nicht, sondern kehrt von Überhitzung zur Normalität zurück. Das im ersten Halbjahr von 2006 erhöhte Immobilieninventar ist bereits im Abbau begriffen. In 20 Staaten der USA ist sogar eine Steigerung der Verkaufszahlen im Vergleich zu 2005 zu verzeichnen. Von Krise also keine Spur! Verlässliche Beurteilungen des Immobilienmarktes sind auf der Website der National Association of Realtors zu finden: www.realtor.org

Lothar Martin

Kongo nach der Wahl

Keiner von den beiden hat es verdient, unser Land, die demokratische Republik Kongo zu führen. Aber da wir keine andere demokratische Möglichkeit im Moment haben, muss entweder JP Bemba oder J. Kabila Ende Oktober in der Stichwahl gewählt werden. In der kommenden Legislaturperiode 2011 werde ich selbst kandidieren. Seit 23 Jahre lebe ich hier in Deutschland, habe viel gelernt, mich stark vorbereitet, um das Land zu modernisieren. Ich habe seit Jahren nur ein Ziel: meinem Volk voll zu helfen. Vielen Dank an allen Unterstützern von Eufor, die sich im Moment in Kongo befinden. Kongo darf nicht gespaltet werden. Das Volk möchte zusammen bleiben - es möchte nur gut regiert zu werden.

Ralf Ngunga

Yogisches Fliegen

Der soziologische Effekt des Yogischen Fliegens, durch den positive Ereignisse und Tendenzen, wie Frieden und Wirtschaftswachstum, gefördert und negative Tendenzen, wie Kriegshandlungen, Feindschaft, Kriminalität, gehemmt werden, ist durch mehr als 50 wissenschaftliche Forschungsarbeiten erhärtet. Ein guter Anfang, dass DW-World darüber berichtet. Der Bedeutung der Sache angemessen, wäre jedoch eine tiefer gehende und häufigere Berichterstattung, die auch die wissenschaftliche Forschung und die wissenschaftlichen Grundlagen würdigt.

Traude Langer

An Ihrem Artikel merkt man immer noch die typisch deutsche Spotthaltung, mit dem Journalisten sich gerne ummanteln, wenn sie etwas nicht in ihr festgefahrenes Weltbild einordnen können. Das muss nicht sein. Ein weltoffener Geist mit Selbstbewusstsein kann durchaus auch über neuartige Ansätze sachlich berichten. Ich selber habe das yogische Fliegen vor 30 Jahren gelernt und bis seither von Jahr zu Jahr energievoller, heiterer und gelassener geworden. Ich kann jedem Journalisten nur empfehlen, es selber zu testen und sich dann erst ein Urteil zu bilden. Es scheint ein psychologisches Gesetz zu sein, dass man immer das bespöttelt, was man kurz darauf selber macht. Ich kann mich erinnern, dass ich einst alle Vegetarier als "Grashüpfer" titulierte, bevor ich selber einer wurde. In diesem Sinne: nichts für Ungut. Hauptsache, Sie reden darüber.

Jan Müller

Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns vor, Zuschriften zu kürzen.

  • Datum 26.08.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/90iC
  • Datum 26.08.2006
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