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Ostmitteleuropa

Über 1 500 Wahlbeobachter aus Polen reisen in die Ukraine

Warschau, 22.12.2004, GAZETA WYBORCZA, poln.

Über 1 500 Wahlbeobachter aus Polen werden in die Ukraine reisen. Es haben sich aber doppelt so viele Freiwillige angemeldet, und zwar vor allem junge Leute.

"Ich verzichte auf Weihnachten, weil man diese Pflicht erfüllen muss. Ich will, dass es in der Ukraine so schön bleibt wie bisher und dass niemand sie vernichten kann und, dass meine Schüler die Ukraine in der Zukunft besuchen können", sagt Jacek Gorzkowski, Geschichtslehrer aus Warschau. (...)

Nach den Protestaktionen in der Ukraine und nachdem laut Urteil des Obersten Gerichtes der Ukraine der Termin der Wahlen auf den zweiten Weihnachtstag fällt, gab es Befürchtungen, dass sich nicht viele Freiwillige finden werden.

Unter den über 12 000 Wahlbeobachtern aus der ganzen Welt bilden die Polen die zweitstärkste Gruppe nach Russland. (...)

Ein Appell der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) sorgte für eine unglaubliche Reaktion: Es meldeten sich über 2 000 Personen, von denen jedoch nur 1 200 ausgewählt werden konnten, weil der Partei nur so viele Plätze zur Verfügung standen.

"Das, was in der Ukraine passiert, ist außerordentlich wichtig auch für Polen. Die Partei Recht und Gerechtigkeit wurde von ehemaligen Oppositionellen gegründet und aus diesem Grunde pflegen wir diese Tradition: Wir haben nämlich nicht vergessen, dass uns in den achtziger Jahren Freunde aus dem Westen unterstützten", erklärt Adam Lipinski, der Vizevorsitzende der Partei Recht und Gerechtigkeit. (...) (sta)

  • Datum 22.12.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/622E
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