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Globale Zusammenarbeit

Äthiopische Zukunftsvision

Keine Frau soll mehr im Kindbett sterben - dieses ehrgeizige Ziel hat sich Äthiopien selbst gesteckt. Im Moment ist man noch weit entfernt. Aber immerhin gibt es erste Erfolge im Kampf gegen die Müttersterblichkeit.

Eine Mutter hält ihr an Tuberkulose erkranktes, unterernährtes Baby im Arm (Foto: dpa)

Eine Mutter hält ihr an Tuberkulose erkranktes, unterernährtes Baby im Arm

670 von 100.000 Müttern sterben jährlich in Äthiopien im Kindbett, damit hat das ostafrikanische Land eine der höchsten Mortalitätsraten in Afrika. Nur sechs von 100 Müttern haben während Schwangerschaft und Geburt Zugang zu professioneller Hilfe.

Gemeinsam mit der äthiopischen Regierung haben die Vereinten Nationen und die Weltbank ein ambitioniertes Projekt aufgelegt, um bis 2015 das Entwicklungsziel Nummer 5 zu erreichen: die Sterblichkeitsrate der Mütter in Äthiopien zu halbieren. Die landesweite Kampagne "No Woman should die while giving birth" wird auch von den beiden großen Religionsgemeinschaften, der christlich-orthodoxen Kirche und den Muslimen unterstützt - der Schlüssel für eine nachhaltige Familienplanung in einem sehr wertkonservativen Land.

Yohannes Gebreegziabher hat sich mit jungen Müttern und Gesundheitsorganisationen in Äthiopien unterhalten. Die kleinen Erfolgsgeschichten im Kampf gegen die Müttersterblichkeit hören Sie in seinem Audio-Beitrag.

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