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Reporter

Äthiopien: Projekt gegen Kinderarbeit

DW-TV Reporter Jesko Johannsen findet in Äthiopien ein erfolgreiches Selbsthilfeprojekt gegen Kinderarbeit

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Der Äthiopier Gizachew Ayka findet internationale Entwicklungshilfe wichtig, aber äthiopische Hilfe für Äthiopier ist für ihn noch wichtiger. Er hat vor zehn Jahren als Jugendlicher in der Hauptstadt Addis Abeba angefangen extrem armen Kindern zu helfen. Selber nahezu mittellos begann er nach und nach, zusammen mit seinen Freunden eine rein nationale Hilfsorganisation für bedürftige Kinder aufzubauen.

Heute ist "Hope for Children" eine wichtige und ernstzunehmende Organisation, die vor allem gegen die weit verbreitete Kinderarbeit vorgeht. Nach eigener Aussage kann sie effektiver helfen als ausländische Projekte - weil sie die Bedürfnisse der Kinder besser kennt und weil alle Helfer Äthiopier sind, die oft aus ähnlichen Verhältnissen kommen wie die Kinder, denen sie helfen wollen. Partner in Deutschland, Schweden, Dänemark und Norwegen unterstützen die Organisation finanziell. Wie das Geld verwendet wird, darüber entscheiden aber allein die Helfer von "Hope for Children". Inhaltlich mischen sich die ausländischen Investoren nicht ein. Eine Politik der guten Ratschläge und des erhobenen Zeigefingers findet hier nicht statt.

DW-TV-Reporter Jesko Johannsen läßt sich das Projekt zeigen und trifft in Addis Abeba Göttinger Schüler, die "Hope for Children" mit Spendengeldern unterstützen und das äthiopische Projekt vor Ort anschauen. "Hope for Children" ist eine Alternative zur traditionellen Entwicklungshilfe.

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