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Ägypten

Ägyptische Soldaten bei Angriff auf dem Sinai getötet

Der dschihadistische Aufstand begann mit der Entmachtung des islamistischen Präsidenten Mursi. Seitdem kommt die Halbinsel, die durch den Suezkanal vom ägyptischen Festland getrennt wird, nicht zur Ruhe.

Ägypten Islamistenführer Shadi al-Menei auf Sinai getötet Armee (picture-alliance/dpa)

Ständig in Alarmbereitschaft: Ägyptische Panzer patrouillieren auf dem Sinai (Archivbild)

Bei einem Angrif auf einen Armeekontrollpunkt auf dem Sinai sind mindestens acht ägyptische Soldaten getötet worden. Eine Gruppe bewaffneter Terroristen habe den Stützpunkt im Norden der Halbinsel attackiert, teilte ein Militärsprecher mit.

Die Angreifer hätten eine Autobombe gezündet und ein weiteres Fahrzeug in die Luft gesprengt. Bei dem darauffolgenden Schusswechsel seien drei Dschihadisten von den Sicherheitskräften getötet worden. Zu dem Überfall bekannte sich bisher niemand.

Treueschwur an die Adresse des IS

Die ägyptischen Sicherheitskräfte kämpfen auf der Sinai-Halbinsel gegen den örtlichen Ableger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Die Gruppe, einst als Ansar Beit al-Makdess bekannt, hatte dem IS im November 2014 Treue geschworen und tritt seither als  "Wilajat Sinai" (arabisch für: Provinz Sinai) auf. Die Behörden machen sie für den Tod hunderter Polizisten und Soldaten seit 2013 auf der Halbinsel verantwortlich.

Der dschihadistische Aufstand dort begann nach der Entmachtung des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi durch den damaligen Armeechef und heutigen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi. Die Attentate richten sich sowohl gegen Soldaten und Polizisten als auch gegen Zivilisten.

jj/rk (dpa, afp)